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Geschichte
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Im September 1997 begann der Gründungsausschuss der Fakultät für Bildungswissenschaften mit den inhaltlichen Vorbereitungsarbeiten. Dieses Gremium, bestehend aus Professoren aus drei verschiedenen Ländern (Nando Belardi, Werner Wiater, Helmwart Hierdeis, Franco Frabboni, Luigi Guerra, Cesare Scurati und dem wissenschaftlichen Koordinator Gerwald Wallnöfer), hatte die Aufgabe, innerhalb eines Jahres den Studienbetrieb vorzubereiten. Dazu gehörte die Ausarbeitung des Studienplans, der Studien- und Praktikumsordnung, des Studienmanifests und einer Reihe von Regelungen wie z. B. jene für das Aufnahmeverfahren.

Diese Arbeiten waren gekennzeichnet von zwei wesentlichen Neuheiten. Erstens waren Studiengänge zu entwickeln, die es in dieser Form weder in Deutschland (keine universitäre Ausbildung für Kindergärtnerinnen) und Österreich (keine universitäre Ausbildung für Kindergärtnerinnen und Grundschullehrerinnen) noch in Italien gab. Zweitens wurden erstmals Studiengänge durch ein internationales und verschiedensprachiges Gremium entwickelt. Dies brachte mit sich, dass der sprachliche, aber auch inhaltliche Verständigungsprozess vielschichtig und komplex war. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb konnte bereits im September 1998 dem Fachpublikum im Rahmen einer Tagung der italienischen Vereinigung der Pädagogikprofessoren (SIPED) ein detailliertes Programm vorgestellt werden.
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