Dreizehn Schulen, sechsundzwanzig Klassen, 500 Schüler aus der ganzen Provinz und ein pädagogisches Projekt, das Vetroricerca Bozen gemeinsam mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen und den Schulämtern erarbeitet hat. Die Ergebnisse werden an diesem Freitag, 8. Juni um 10 Uhr in der Aula Magna des Universitätssitzes in Brixen vorgestellt.
Dem Projekt lag ein Gedanke von Konfuzius zugrunde: “Was ich höre, vergesse ich. Was ich sehe, daran erinnere ich mich. Was ich mache, das lerne ich.“ Und gelernt wurde anhand des Rohmaterials Glas. Unter dem geschulten Auge der Mitarbeiter von Vetroricerca und pädagogisch begleitet von Prof. Liliana Dozza von der Fakultät für Bildungswissenschaften wurde Glas geschnitten, bearbeitet, geknickt, bemalt und geformt. Fächer wie Geschichte, Geografie, aber auch Naturwissenschaften und Technik sowie Themen wie die Wiederverwertbarkeit flossen in die Arbeit mit ein.
„Die Schüler haben in diesem Projekt die Aspekte Innovation, Forschung und Kultur neu erlebt, auch dank des Einbezugs von Experten aus ganz Italien und dem Ausland und der Teilnahme öffentlicher wie privater Betriebe“ erläutert Prof. Liliana Dozza.
Die Initiative konnte dank der Finanzierung des Europäischen Sozialfonds umgesetzt werden und ist von einem Lehrer-, Techniker- und Forschungsteam begleitet worden, das dazu beigetragen hat, die gesteckten Ziele umzusetzen, darunter das Erarbeiten neuer didaktischer Methoden für Dozenten aller Schulstufen.
Die Ergebnisse werden am Freitag, 8. Juni um 10 Uhr in der Aula Magna der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen vorgestellt. Der Bürgermeister von Brixen, Albert Pürgstaller, Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei, der Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften Prof. Franz Comploi und Prodekanin Prof. Liliana Dozza werden anwesend sein.
vic/06.06.2012