Wenn in einem Monat der Vorlesungsbetrieb wieder losgeht, wird die Universität viele neue Studierende begrüßen dürfen – darunter auch 85 Austauschstudenten aus u.a. Brasilien, Spanien, Finnland, Zypern, Litauen. Damit die Neuankömmlinge sich besser zu Recht finden, sucht das Akademische Auslandsamt jetzt hiesige Studierende, die als „Buddies“ fungieren möchten.
Besonders die ersten Tage können für Erasmus-Studierende in einem neuen Land überfordernd sein: neue Sprache, neue Stadt, neue Sitten und viele, viele unbekannte Gesichter. Wer über Erasmus/Erasmus Mundus, bilaterale Abkommen oder als sogenannter Free Mover ein Semester im Ausland verbringt, verlässt bekanntes Terrain und muss sich durch unbekannte Bürokratie- und Sprachendschungel kämpfen.
Um die Incoming-Studierenden zu unterstützen, bietet das Akademische Auslandsamt nun bereits zum zweiten Mal ihr „Buddy“-Programm an. Leitern Sonia Melis sagt: „Die Studierenden suchen oft schon vor ihrer Ankunft Kontakt zu hiesigen Studierenden. Sie fragen zum Beispiel, ob jemand sie vom Bahnhof abholen kann oder wie man vom Flughafen am besten nach Bozen kommt.“ Das Buddy-Programm ist nicht nur für Studierende interessant, die schon im Ausland waren und nun ihre Erfahrungen weitergeben wollen, sondern auch für diejenigen, deren Auslandsaufenthalt erst noch bevorsteht. „Es ist wie ein kulturelles Tandem für beide Seiten. Oft entwickeln sich enge Freundschaften“ berichtet Melis.
Die Buddies helfen den Studierenden auf freiwilliger Basis; wie oft sie sich treffen und welche Art Unterstützung sie bieten, liegt ganz bei ihnen. Interessierte sind gebeten, sich beim Akademischen Auslandsamt (international.relations(at)unibz.it) zu melden, um weitere Informationen zu erhalten.