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Freie Universität Bozen

Themenschwerpunkt

Vortragsreihe: Modellfall Südtirol? Regionalautonomien im europäischen Vergleich

Foto: Karl Hartmann – Dolomiten-Archiv

Im Rahmen des Veranstaltungsschwerpunktes zur Geschichte des Zweiten Autonomiestatuts organisiert das Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte von März bis Juni 2022 eine Vortragsreihe zum Thema „Modellfall Südtirol? Regionalautonomien im europäischen Vergleich“.

Mit Blick auf die Geschichte der Südtirol-Autonomie drängt sich die Frage auf, wie in anderen Regionen (und Staaten) Europas mit Autonomieambitionen, Unabhängigkeitsbewegungen und ethnisch-politischen Konflikten nach 1945 umgegangen wurde.

Ausgewiesene Historikerinnen und Historiker werden sich in acht hochschulöffentlichen Vorträgen, die für alle Interessierten zugänglich sind, dieser Frage widmen. Der Vergleich von unterschiedlichen regionalen und staatlichen Realitäten soll die Möglichkeit bieten, sich mit der Geschichte von Autonomie-, Unabhängigkeits- und Minderheitenfragen auseinanderzusetzen und ein tieferes Verständnis für ihre Entwicklungsdynamiken zu entwickeln.

zum Programm

Internationale Konferenz: „Große Gefühle“ im Kampf um den „eigenen Staat“ - Emotionsgeschichtliche Perspektiven auf regionale Unabhängigkeitsbewegungen

November 2022

Nationale Unabhängigkeitsbewegungen und regionale Separatismen sind Phänomene, die sich parallel zum europäischen Einigungsprozess und dem vermeintlichen Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Souveränität unvermindert ihren Weg bahnen. Gerade in den letzten Jahren und Jahrzehnten haben diese (alten und neuen) Nationalismen und Regionalismen ein beträchtliches Maß an Zulauf sowie große internationale Medienaufmerksamkeit erhalten. Es genügt der Verweis auf die bekannten Krisenherde in Katalonien und Schottland oder verschiedene ost- und südosteuropäische Regionen.

Die Tagung „Zwischen Autonomie und Separatismus“ konzentriert sich auf die zentrale Rolle, die Emotionen im Denken und Handeln der beteiligten Akteure sowie in der Wahrnehmung separatistischer Bestrebungen durch die allgemeine Öffentlichkeit spielen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung geht es deshalb um die Bedeutung des komplexen Zusammenspiels von Emotionen und Interessen, von medialisierten Botschaften und politischen (Protest) Aktivismen im Kontext autonomistischer und separatistischer bzw. sezessionistischer Bestrebungen.

Die internationale Tagung findet im November 2022 statt und wird vom Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet.

call for papers (Deutsch)

call for papers (Englisch)

History on Tour: Geschichte spannend erzählt. Vortragsprogramm für Bildungs- und Kulturvereine

Mit dem im Jahr 2021 gestarteten Geschichte-Vermittlungsprogramm History on Tour bietet das Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte ein Vortragsprogramm für Südtirols Bildungs-, Kultur- und Geschichtsvereine an. Damit soll ein Beitrag zur nachhaltigen historischen Aus- und Weiterbildung für alle Interessierten geleistet werden.

Das Vortragsprogramm enthält u. a. drei zeitgeschichtliche Vorträge, die die Entwicklung Südtirols im 20. Jahrhundert behandeln und in diesem Zusammenhang zentrale Aspekte der Entstehung des Südtirolproblems sowie der Autonomieentwicklung analysieren:

  • Oswald Überegger: Die Pariser Entscheidung. Wie Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg zu Italien kam
  • Karlo Ruzicic-Kessler: Südtirol im Kalten Krieg
  • Joachim Gatterer: Claus Gatterer und das 20. Jahrhundert in Südtirol

Finden Sie hier das Gesamtprogramm und die Broschüre zu History on Tour.

 

 

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