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Free University of Bozen-Bolzano

UniNews

Biggest Snowdays ever

SCUB-Präsident Riccardo Vantini organisiert in diesem Jahr  mit einem 29-köpfigen Team die Snowdays, die erstmals 1.000 Teilnehmer zählen. Gestartet war man 2003 mit noch 100 Teilnehmern.

Welcher logistische Aufwand verbirgt sich hinter den Snowdays? 
Riccardo Vantini: Ein riesiger, wenn man bedenkt, dass wir in diesem Jahr erstmals ein Sportevent für 1.000 Personen auf die Beine stellen werden. Es galt für uns demnach, Unterkünfte zu organisieren, also Studierende zu mobilisieren und die Kooperation mit Studentenheimen wie dem Rainerum, Riegler, Univercity oder mit dem St. Benedikt einzugehen und im Anschluss die gesamte Logistik – Skigebiete, Busse, Essensmöglichkeiten – zu planen und zu organisieren.

Welche Lösungen konntet Ihr dafür ausfindig machen? 
Bei den Skigebieten haben wir zwei von drei Gebieten neu ausfindig gemacht. Allein für den Transport der 1.000 Teilnehmer werden 20 Busse benötigt. Drei Leute unseres Organisationsteams sind nur für die Logistik zuständig – hierbei spielt uns natürlich positiv in die Hände, dass wir auf einige Logistikstudenten im Team zählen können. 

Welche Vorlaufzeiten musstet Ihr für ein Event dieser Größenordnung einrechnen? 
Elia Piovesan und ich treffen uns bereits seit Juli vergangenen Jahres, um die Grobplanung und die Arbeitspakete zu organisieren. Wichtig ist es bei den Snowdays stets, ein gutes Team aufzubauen, da ja die gesamte Arbeit freiwillig verrichtet wird. Wir sehen uns wie eine kleine Firma, die ein gutes Klima gewährleisten muss, um alle Aufgabenpakete bestmöglich abzuarbeiten – von der Organisation bis hin zur wichtigen Sponsorensuche.

Wen konntet Ihr in diesem Jahr als Sponsoren gewinnen?
Dies war sicherlich das schwierigste Unterfangen für uns. Wir konnten für die Busse das Busunternehmen Dibiasi gewinnen. Hinzu kommen Technoalpin, Salewa, Dynafit, Fischer, Capone, Edna, Slokker, Pannocchiara, Gramm, Marlene, 20Twenty und wie in jedem Jahr auch wieder Alpenstoff. Auch die Gemeinde Bozen hat uns dank des Jugendassessors Angelo Gennaccaro fünf Turnhallen zur Verfügung gestellt für das Event. Und am Ende sind all jene Bozner Studierenden, die Teilnehmer bei sich übernachten lassen, für uns unverzichtbare Eventpartner!

Ist dies Teil Eures Konzeptes?
Ja, der Spirit der Snowdays baut auf die Hilfe aller Studierenden. Indem sie Kommilitonen aus verschiedenen Ländern bei sich aufnehmen, sprechen sie Englisch, lernen andere Kulturen kennen und kreieren so ein wahres Network. Insgesamt nehmen 350 Studierende unserer Universität und 650 Externe teil – damit sind wir das größte universitäre Winterevent Europas!

Wann erfahren wir mehr Details zum großen Event?
Wir haben einige Videos zu den Neuheiten angefertigt, die wir in den kommenden Wochen auf den Social Media posten werden. Eines können wir schon verraten: erstmals werden wir das Snowvolley auf die Gipfel bringen.

Abschließend noch – welche Universitäten werden bei den Snowdays dabei sein?
Die Universitäten Trento, Bologna, Bicocca, Bocconi, Cagliari, Palermo von italienischer Seite, hinzu WHU, Frankfurt, ESB, Madrid, Maastricht, TUM, Zeppelin, Wien, Innsbruck und Salzburg.

Und wie viele Nationen?
Es werden 60 Nationen bei den Snowdays 2018 vertreten sein.

Interview: Vicky Rabensteiner



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