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Freie Universität Bozen

Projekt Visuelle Kommunikation 1.c

Semester 2 · 97162 · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 19KP · IT · EN · DE


Der Kurs vermittelt den Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu den operativen Arbeitsansätzen, Methoden und Theorien der visuellen Kommunikation für verschiedene Anwendungsbereiche mit Schwerpunkt auf der redaktionellen Produktion.

Lehrende: Emilio Patuzzo, Christian Lange, Marco Baravalle

Vorlesungsstunden: 90+60+30
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: nicht obligatorisch, aber empfohlen

Themen der Lehrveranstaltung
Der Kurs untersucht das “Fenster” als konzeptionelles Modell der visuellen Kommunikation – als Metapher, Wahrnehmungsdispositiv und Strukturprinzip für Layout, Raster, Typografie, Weißraum und interaktive Elemente. Die Studierenden analysieren historische und zeitgenössische Beispiele, von Kunst- und Designgeschichte bis zu digitalen Interfaces, und entwickeln darauf aufbauend eigenständig experimentelle Gestaltungsprojekte. Ziel ist die Realisierung individueller Projekte, die Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Bedeutung in Print- und digitalen Formaten bewusst gestalten und räumlich inszenieren.

Propädeutische Lehrveranstaltungen
Das WUP-Projekt und alle WUP-Kurse bestanden zu haben; in den auf das erste Jahr folgenden Jahren die Sprachkenntnisse der Stufe B1 in der Kurssprache nachgewiesen zu haben.

Unterrichtsform
Frontalunterricht, Übungen, Workshops, Gastvorträge, Gruppendiskussionen, Überprüfung und Feedback.

Bildungsziele
Wissen und Verständnis haben sich eine eigene Projektmethodik im Bereich der visuellen Kommunikation angeeignet, von der Planungs- bis zur Realisierungsphase des Projekts. haben die grundlegenden praktischen und theoretischen Kenntnisse erworben, die notwendig sind, um ein Projekt im Bereich der visuellen Kommunikation zu realisieren. haben die Grundkenntnisse erworben, um die eigene Arbeit kritisch zu hinterfragen und mit der heutigen Komplexität umzugehen. haben die notwendigen Grundkenntnisse für ein weiterführendes Master-Studium in allen Komponenten der Projektkultur sowie in theoretischen Fächern erworben. Wissen und Verständnis anwenden ein Projekt im Bereich der visuellen Kommunikation planen, entwickeln und realisieren können. in der Lage sein, ein abgeschlossenes Projekt im Bereich der visuellen Kommunikation dank der in den praktischen, wissenschaftlichen und theoretischen Fächern erworbenen Grundkenntnisse fertig zu stellen. die wichtigsten Phänomene der zeitgenössischen Gesellschaft zu erkennen, sie kritisch zu betrachten, auch unter ethischen und sozialen Gesichtspunkten, und angemessene Lösungen auf der Ebene eines Designvorschlags/einer Antwort zu erarbeiten. die während des Studiums erworbenen Fähigkeiten im Falle eines weiterführenden Studiums in einem Masterstudiengang im Bereich der visuellen Kommunikation zu nutzen und weiterzuentwickeln. Urteile fällen in der Lage sein, selbständig Entscheidungen zu treffen, die der Entwicklung der eigenen gestalterischen Fähigkeiten dienen und alle Entscheidungen betreffen, die notwendig sind, um ein Projekt zum Abschluss zu bringen. in der Lage sein, eigenständige Urteile zu fällen, sowohl bei der kritischen Bewertung ihrer eigenen Arbeit als auch bei ihrer Fähigkeit, die richtigen Interpretationswerkzeuge in den Designkontexten zu verwenden, in denen sie arbeiten und/oder ihr Studium fortsetzen werden, wobei sie auch ethische und soziale Aspekte berücksichtigen. Kommunikative Fähigkeiten ein eigenständig realisiertes Projekt im Bereich der visuellen Kommunikation in Form einer Installation sowohl mündlich als auch schriftlich professionell zu präsentieren. die eigenen Entscheidungen professionell zu kommunizieren und zu begründen und diese formal und theoretisch zu rechtfertigen. das eigene Projekt auf professionellem Niveau in einer anderen Sprache und korrekt in einer dritten Sprache zusätzlich zu ihrer eigenen Sprache zu kommunizieren und zu präsentieren. Fähigkeiten lernen haben eine Arbeitsmethodik auf professionellem Niveau erlernt - in dem Sinne, dass sie in der Lage sind, Lösungen für komplexe Probleme zu identifizieren, zu entwickeln und zu realisieren, indem sie das im praktischen und theoretischen Bereich erworbene Wissen anwenden -, um eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen und/oder ihr Studium mit einem Masterstudiengang fortzusetzen. haben eine kreative Einstellung entwickelt und gelernt, diese nach ihren eigenen Neigungen zu fördern und zu entwickeln. haben grundlegende Kenntnisse in theoretischen und praktischen Fächern sowie eine Studienmethodik erworben, die für die Fortsetzung des Studiums mit einem Masterstudiengang geeignet ist.

Bildungsziele und erwartete Lernergebnisse (zus. Informationen)
Die Studierenden lernen, das “Fenster” als konzeptionelles Modell der visuellen Kommunikation zu verstehen – als Rahmung, Leerstelle und Struktur, das Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung steuert. Sie setzen sich historisch und medial mit dem Thema auseinander, von Kunst- und Designgeschichte bis zu digitalen Interfaces. Aufbauend auf dieser Analyse entwickeln sie eigenständig experimentelle Gestaltungsprojekte und setzen dabei unter anderem Rastersysteme, Typografie, Weißraum und modulare Layouts bewusst ein. Ziel ist die Realisierung eines individuellen Projekts – von der Konzeption über die Entwicklung einer Narration, das Experimentieren mit visueller Wirkung in Print- und digitalen Formaten bis hin zur abschließenden Inszenierung im Raum.

Art der Prüfung
Die Abschlussprüfung umfasst die Abgabe, Präsentation und Diskussion der während des Semesters realisierten Projekte zusammen mit der entsprechenden Dokumentation. Die Studierenden präsentieren ihre Arbeit gemäß den im Laufe des Semesters gegebenen Anweisungen. Sie werden gebeten, die Projekte zu diskutieren, indem sie sich kritisch mit den im Kurs vorgeschlagenen Referenzen auseinandersetzen und eine persönliche Interpretation der Projektthemen zeigen. Die Teilnahme an der Abschlusspräsentation (GOG) – einschließlich der Vorbereitungs-, Aufbau- und Abbauphase – gilt als integraler Bestandteil des Kurses. ALLE STUDIERENDE, DIE AN DER PRÜFUNG ALS NICHT TEILNEHMENDE STUDIERENDE TEILNEHMEN, SOLLEN SICH MIT DEM DOZENTEN ÜBER DEN INHALT EINIGEN.

Bewertungskriterien
Bis zum Prüfungstermin muss jeder Student eine detaillierte Dokumentation der während des Kurses geleisteten Arbeit auf die Showcase-Plattform der Fakultät hochladen: https://designart.unibz.it/. Die Dokumentation ist integraler Bestandteil der Prüfung und muss Fotodokumente und eine Zusammenfassung des Projekts enthalten. Die Abschlussbewertung basiert auf den Inhalten aller Übungen gemäß den folgenden Kriterien. Für die geleistete Arbeit: Originalität, Kohärenz, technische/ästhetische Qualität, Genauigkeit, immer im Zusammenhang mit dem Kontext und der Verwendung. Für die Präsentation: Wirksamkeit und Klarheit, Bewusstsein für den Kontext und die relevanten Diskurse in der zeitgenössischen Praxis. Für den während des gesamten Semesters zurückgelegten Weg: proaktive Teilnahme, Qualität der Beiträge und der individuellen Entwicklung, Fähigkeit, einzeln und in der Gruppe zu arbeiten.

Pflichtliteratur

In den verschiedene Module sehen



Weiterführende Literatur

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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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Modules

Semester 2 · 97162A · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 8KP · DE

Module A — Visuelle Kommunikation

Der Kurs vermittelt die Grundlagen, Kompetenzen, Arbeitsmethoden, Methoden und Theorien der visuellen Kommunikation für verschiedene funktionale und experimentelle Anwendungsbereiche.

Lehrende: Christian Lange

Vorlesungsstunden: 90
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
Ein Fenster ist kein Objekt, sondern eine gezielte Abwesenheit – eine Öffnung, durch die wir Welt wahrnehmen und zugleich selbst wahrgenommen werden können. Es ist weniger Glas als Entscheidung: eine Setzung, die bestimmt, was sichtbar wird und was im Verborgenen bleibt. Als physische Öffnung und gedankliche Figur strukturiert es Wahrnehmung, lenkt und inszeniert den Blick, trennt Innen und Außen und verbindet sie zugleich. Indem es rahmt, filtert und fokussiert, wird das Fenster zum Instrument der Selektion – und damit zur Frage: Wer schaut und wer wird wie gesehen? Der Kurs lädt ein, das Fenster aus der Perspektive der visuellen Kommunikation neu zu denken – nicht nur als architektonisches Motiv, sondern als Modell der Bild- und Bedeutungsorganisation. Als bewusste Leerstelle strukturiert es Blick- und Leserichtung und fungiert zugleich als Wahrnehmungsapparatur, Metapher und mediale Struktur. Als kulturelle Denkfigur durchzieht das Fenster die Kunst- und Mediengeschichte – vom perspektivischen Bildraum der Renaissance über Fotografie und Film bis hin zu digitalen Interfaces. Unabhängig vom Medium bleibt es ein Modell der Bildorganisation: Interfaces rahmen Information, Pop-ups unterbrechen Wahrnehmungsflüsse und modulare Layouts erzeugen Ordnung. Im Grafik- und Editorial Design wird das Fenster zum konkreten Strukturprinzip: Rastersysteme lenken Aufmerksamkeit, Typografie und Weißraum schaffen Rhythmus und Bedeutungsfelder. Ausschnitte, Überlagerungen oder modulare Layouts eröffnen darüber hinaus Möglichkeiten für interaktive Narrative, sowohl in Print- als auch in digitalen Formaten. Der Kurs nutzt das Fenster als konzeptionelles Modell, das analytisch untersucht und experimentell eingesetzt wird, um Sichtbarkeit, Rahmung und Bedeutung bewusst zu gestalten.

Unterrichtsform
Vorlesungen, Workshops, Gastvorträge, Gruppendiskussionen, Praktische Übungen, exkursionen, Feedback und Review, gegenseitiges Lernen und Lehren.

Pflichtliteratur

via Teams



Weiterführende Literatur

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Semester 2 · 97162B · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 6KP · IT

Module B — Graphic Design

The course teaches fundamentals, skills, working methods, theories and practices of diverse forms of publishing.

Lehrende: Emilio Patuzzo

Vorlesungsstunden: 60
Laboratoriumsstunden: 0

Semester 2 · 97162C · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 5KP · EN

Module C — Visuelle Kultur

The integrated theoretical module applied in the development of the semester project, conveys theories and methods for understanding and analysing images and visual material in their cultural context of production, dissemination and use.

Lehrende: Marco Baravalle

Vorlesungsstunden: 30
Laboratoriumsstunden: 0

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