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Freie Universität Bozen

Projekt Visuelle Kommunikation 2.d

Semester 2 · 97159 · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 19KP · IT · EN · DE


Der Kurs vermittelt den Studierenden Kenntnisse und Fertigkeiten über die operativen Arbeitsweisen, Methoden und Theorien der visuellen Kommunikation für verschiedene funktionsorientierte und experimentelle Anwendungsbereiche mit Schwerpunkt auf der Rolle der digitalen Medien.

Lehrende: Christian Upmeier, Giovanna Nichilò

Vorlesungsstunden: 90
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: nicht obligatorisch, aber empfohlen

Themen der Lehrveranstaltung
Im Brand Design sind vom Konzept, der Namensgebung über verschiedene gestalterischen Ausdrucksformen, alle Medien und grafischen Aufgaben enthalten, die das Kommunikationsdesign ausmachen. Wir beschäftigen uns daher in mehreren Workshops mit Typografie, Interaction Design, Plakat und Animation, dem Konzept und der Ideenentwicklung und dem Ausstellen, um ein kleines kulturelles Event zu erschaffen. Dafür widmen wir uns einer konkreten Designaufgabe und kollaborieren mit einem externen Partner, der uns inhaltlich und praktisch unterstützt.

Propädeutische Lehrveranstaltungen
Das Projekt Visuelle Kommunikation 1 bestanden haben; in den auf das erste Jahr folgenden Jahren die Sprachkenntnisse der Stufe B1 in der Kurssprache nachgewiesen haben.

Unterrichtsform
Workshops, Vorträge, Seminare, kooperatives Lernen, Feedback.

Bildungsziele
Wissen und Verstehen eine eigene Projektmethodik im Bereich der visuellen Kommunikation, von der Phase der Planung bis zur Phase der Realisierung des Projekts erworben haben die technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Grundkenntnisse erworben haben, die zur Verwirklichung eines Projektes im Bereich der visuellen Kommunikation notwendig sind die Grundkenntnisse erworben haben, um ein kritisches Augenmerk auf die eigene Arbeit zu richten und sich mit der zeitgenössischen Komplexität auseinanderzusetzen die für ein weiterführendes Masterstudium notwendigen Grundkenntnisse sowohl in allen Bestandteilen der Projektkultur als auch in theoretischen Fächern erworben haben. Fähigkeit, Wissen und Verstehen anzuwenden ein Projekt im Bereich der visuellen Kommunikation planen, entwickeln und verwirklichen. die erlernten Grundkenntnisse im technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Bereich zur Realisierung eines ausgereiften Projektes einsetzen. die Hauptphänomene der gegenwärtigen Gesellschaft zu erkennen, kritisch zu beobachten, auch aus ethischer und sozialer Sicht und geeignete Lösungen auf der Ebene eines/r gestalterischen Vorschlags/Antwort ausarbeiten. sich der während des Studienverlaufes angeeigneten Fähigkeiten im Falle einer Studienfortsetzung in einem Masterstudiengang im Bereich der visuellen Kommunikation bedienen und diese weiterentwickeln. Urteilen selbständig urteilen können, und dies zum Zwecke der Entwicklung der eigenen Entwurfsfähigkeiten sowie in Bezug auf all jene Entscheidungen die notwendig sind, um ein Projekt zum Abschluss zu bringen. selbständig urteilen können, sowohl in der kritischen Bewertung der eigenen Arbeit, als auch was die Fähigkeit betrifft, die richtigen Interpretationsinstrumente in jenen Kontexten zu verwenden, in denen sie gestalterisch beruflich tätig werden und/oder ihr Studium weiterführen werden, auch in Anbetracht ethischer und sozialer Aspekte. Kommunikationsfähigkeit ein im Bereich der visuellen Kommunikation eigenständig realisiertes Projekt in Form einer Installation, mündlich sowie schriftlich professionell präsentieren. eigene Entscheidungen professionell zu kommunizieren und zu hinterlegen und diese vom formellen, technischen und wissenschaftlichen Standpunkt aus begründen. ein eigenes Projekt neben der eigenen Sprache auch auf professionellem Niveau in einer weiteren Sprache und korrekt in einer dritten Sprache kommunizieren und präsentieren. Lernfähigkeit auf professionellem Niveau eine gestalterische Methodik – im Sinne einer Fähigkeit, Lösungen für komplexe gestalterische Probleme zu ermitteln, zu entwickeln und zu realisieren, indem die erlernten Kenntnisse im technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Bereich angewandt werden - erlernt haben, um eine berufliche Tätigkeit zu beginnen und/oder das Studium mit einem Masterstudiengang fortzuführen. eine kreative Haltung entwickelt und gelernt haben, wie man diese steigert und nach den eigenen Neigungen entfaltet. Grundkenntnisse in theoretischen, technischen und wissenschaftlichen Fächern erlangt haben sowie eine für eine Fortsetzung des Studiums mit einem Masterstudium geeignete Studienmethodik.

Art der Prüfung
— Abschlusspräsentation/Kolloquium: [VK] 1) Die Gruppenprojekt-Ausstellung und ihre Dokumentation im GOG, 2) Das individuelle Veranstaltungsidentitätsprojekt zum Prüfungstermin: Die 5-minütige Präsentation behandelt das Konzept/die Begründung und veranschaulicht das Design in einer „Kundenpräsentation” (PDF). [DM] 3) Eine Sammlung von angeleiteten, aber unabhängig entwickelten und abgeschlossenen Klassenübungen, die auf den im Kurs vorgestellten digitalen Medienprozessen und -werkzeugen basieren. 4) [TLVC] Eine mündliche Prüfung, mit der ermittelt werden soll, inwieweit die Studierenden Kenntnisse über die Geschichte und die Ansätze der Ausstellungsgestaltung von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart erworben haben. — Dokumentation: [VK] 1) Eine „Kundenpräsentation” (PDF) des individuellen Veranstaltungsidentitätsdesigns, die Recherche, Strategie und Design (Mock-ups, Bilder von Prototypen) enthält. 2) [VK/DM] Zweitens eine vollständige Dokumentation von Texten, Daten und hochauflösenden Bildern auf dem Projektserver in TEAMS. [DM] 2 Übungen, dokumentiert in einem PDF. — Abschlussprojekt-Prototypen: [VK] Anwendung des individuellen Veranstaltungsidentitätsdesigns in Form eines Ausstellungsplakats (50 x 70 cm), [DM] 2 Übungen, die im Atelier präsentiert werden. ALLE STUDIERENDE, DIE AN DER PRÜFUNG ALS NICHT TEILNEHMENDE STUDIERENDE TEILNEHMEN, SOLLEN SICH MIT DEM DOZENTEN ÜBER DEN INHALT EINIGEN.

Bewertungskriterien
Die Abschlussbewertung basiert auf den Übungen in allen drei Modulen. Es gibt eine einzige Projektbewertung. Über alle Module hinweg wird die Bewertung nach Arbeitsaufwand gewichtet, mit Kreditpunkten (VK 50 %, DM 33 %, TLVC 27 %). — Die Note „ausreichend” wird vergeben, wenn alle Klassenarbeiten abgeschlossen und eingereicht wurden. — Höhere Noten werden in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Studierenden vergeben, zielgerichtet zu arbeiten, Probleme zu erkennen und anzugehen sowie saubere, gelöste und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu liefern. — Die Note „sehr gut” wird an Studierende vergeben, die eine außergewöhnliche und zunehmend wachsende Selbstständigkeit bei der Entscheidungsfindung und kritischen Reflexion zeigen und deren Arbeit von ihrer eigenen Neugier und Initiative geleitet wird.

Pflichtliteratur

Barry Lord e Gail Dexter Lord, a c. di, The Manual of Museum Exhibitions (AltaMira Press, 2002), Part I.

Karsten Schubert, The Curator’s Egg: The Evolution of the Museum Concept (London Ridinghouse, 2009).

I. Karp and S.D. Lavine, editors, Exhibiting Cultures. The poetics and politics of museum display (Washington: Smithsonian Institution Press 1988), especially: Michael Baxandall, “Exhibiting Intentions. some precondition of the visual display of culturally purposeful objects,” pp. 33-41; 

Reesa Greenberg et al., Thinking about Exhibitions (Routledge, 1996), especially: Tony Bennett, “The Exhibitionary Complex,” [1988], pp. 58-80.

Gerard Genette, Paratexts: Thresholds of interpretation (1997; Cambridge University Press, 2010), pp. 1-35.

Rosalind Krauss, “The Cultural Logic of the Late Capitalist Museum,” October, Vol. 54 (Autumn, 1990), pp. 3-17 

Drei Texte aus der folgenden Auswahl: 

  1. Bruce Altshuler, The Avant-Garde in the Exhibition. New Art in the 20th century (University of California Press, 1994), pp. 220-235
  2. Anne Rorimer, “Conventions of Display,” in When attitudes become form Bern 1969/Venice 2013 (Fondazione Prada, 2013), pp. 483-491
  3. Gwen L. Allen, “The Catalogue as an Exhibition Space in the 1960s-1970s,” in When attitudes become form Bern 1969/Venice 2013(Fondazione Prada, 2013), pp. 505-510
  4. Felicity Dale Elliston Scott, Architecture or Techno-Utopia: Politics after Modernism, First MIT Press paperback edition (MIT Press, 2010), pp. 117-149.
  5. Cristiana Perrella, “Materializzazione del linguaggio 1978. Genesis and Context,” in Re-Materalization of Language: 1978-2022 = Re-Materialisierung Der Sprache: 1978-2022 = Ri-Materializzazione Del Linguaggio: 1978-2022 (Nero Editions, 2024), pp. 34-71.
  6. David Morris and Paul O’Neill, “Introduction: Exhibition as Social Intervention,” Afterall, Exhibition Histories Series (20 April 2014): https://www.afterall.org/articles/introduction-exhibition-as-social-intervention/
  7. Andreas Broeckmann,The Making of Les Immatériaux, Lüneburg: Meson Press, 2025.
  8. Rasheed Araeen, ed., Third Text. Third World Perspectives on Contemporary Art & culture, Special issue, English translation of Les Cahiers du Musee National d'Art Modem (1989), at least pp. 19-28, 61-64, 73-78. 
  9. Anthony Gardner & Charles Green, “Post-North? Documenta11 and the Challenges of the “Global Exhibition“ On curating, issue 33 (June 2017): 109-121.
  10. Cities on the Move, in Biennals and Beyond – Exhibitions That Made History 1962-2002, edited by Bruce Altshuler, London: Phaidon, 2013, pp 341-354. 
  11. Min Kyung Lee, “Review of Broken Nature: Design Takes on Human Survival (XXII International Exhibition of the Triennale di Milano), Journal of the Society of Architectural Historians, Vol 80, Issue 1 (March 2021), pp. 124-127.

Dourish, P. (2001). Where the action is: The foundations of embodied interaction. MIT Press.

Kwastek, K. (2013). Aesthetics of interaction in digital art. MIT Press.

Roppola, T. (2012). Designing for the museum visitor experience. Routledge

Im Rahmen des Kurses werden einige ausgewählte Kapitel und Textabschnitte als Lektüre zugewiesen.

https://eu.alma.exlibrisgroup.com/leganto/public/39UBZ_INST/lists/24513163380001241?auth=SAML&section=24513393840001241 



Weiterführende Literatur

Weitere Leseempfehlungen werden im Unterricht gegeben.




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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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Modules

Semester 2 · 97159A · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 8KP · DE

Module A — Visuelle Kommunikation

Der Kurs vermittelt Grundlagen, Fertigkeiten, Arbeitsweisen, Methoden und Theorien der Visuellen Kommunikation für verschiedenste funktionale und experimentelle Anwendungsgebiete.

Lehrende: Christian Upmeier

Vorlesungsstunden: 90
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
Im Rahmen des Projekts arbeiten wir gemeinsam, in Kooperation mit dem Stadtmuseum Bozen, am kuratorischen Konzept, Branding und der Kommunikation für eine kleine biografische Ausstellung über ehemalige Unibz-Kunststudierende der ersten 10 Jahre unserer Fakultät. Dazu unterteilen wir das Semester in zwei Abschnitte. Während in den ersten Wochen die Konzeptentwicklung und persönliche Entwürfe entstehen, nutzen wir den zweiten Teil des Semesters, um als Projektteam, aufgeteilt in Arbeitsgruppen, bis zur Eröffnung Mitte Juni gemeinsam am Branding, an den Drucksachen, auch digital und animiert, an der Ausstellungsstruktur und Präsentation der Inhalte sowie an der Bearbeitung und Gestaltung eines Buches über die Biografien und die Praxis der Künstlerinnen und Künstler zu arbeiten. Wir gestalten, veröffentlichen und stellen aus.

Unterrichtsform
Workshops, Präsentationen, kooperatives Lernen, Seminare und Besprechungen.

Pflichtliteratur

https://eu.alma.exlibrisgroup.com/leganto/public/39UBZ_INST/lists/24513163380001241?auth=SAML&section=24513393840001241 



Semester 2 · 97159B · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 6KP · IT

Module B — Digital media

The course teaches the fundamentals, skills, working methods, theories and practices of diverse forms of digital publishing and social media marketing.

Lehrende: Giovanna Nichilò

Vorlesungsstunden: 60
Laboratoriumsstunden: 0

Semester 2 · 97159C · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 5KP · EN

Module C — Theorien und Ausdrucksformen der visuellen

The integrated theoretical module provides fundamental overview about scientific methods of contemporary semiology and communication theory.

Vorlesungsstunden: 30
Laboratoriumsstunden: 0

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