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Freie Universität Bozen

Projekt Produktdesign 2.a

Semester 1 · 97164 · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 19KP · IT · EN · DE


Der Kurs vermittelt den Studierenden Kenntnisse und Fertigkeiten über die operativen Arbeitsweisen, Methoden und Theorien des Produktdesigns für verschiedene funktionsorientierte und experimentelle Anwendungsbereiche mit Schwerpunkt auf digitalen Produktionsprozessen.

Lehrende: Mila Stepanovic, Olivia Charlotte Herms

Vorlesungsstunden: 90+60+30
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: nicht obligatorisch, aber empfohlen

Themen der Lehrveranstaltung
- Anwendung von Methoden der Designforschung zur Definition der Problemstellung (Kontext und verschiedene Formen der Interaktion, Nutzer, Form und Funktion des Entwurfs) - Verständnis von Herstellungsprozessen und Materialien - Praktischer und experimenteller Ansatz: Anfertigung von Modellen während des gesamten Entwurfsprozesses - Darstellung von Entwurfsideen und Beurteilung der Machbarkeit des Entwurfs durch 3D-Modellierung und Rendering - Prototyping: Verständnis der verschiedenen Möglichkeiten der Prototypenherstellung, von traditionellen Techniken bis hin zur digitalen Fertigung

Unterrichtsform
Besprechungen im Unterricht Frontalunterricht Tutorials

Bildungsziele
Wissen und Verstehen eine eigene Projektmethodik im Bereich des Produktdesigns, von der Phase der Planung bis zur Phase der Realisierung des Projekts, erworben haben die technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Grundkenntnisse erworben haben, die zur Verwirklichung eines Projektes im Bereich des Produktdesigns notwendig sind die Grundkenntnisse erworben haben, um ein kritisches Augenmerk auf die eigene Arbeit zu richten und sich mit der zeitgenössischen Komplexität auseinanderzusetzen die für ein weiterführendes Masterstudium notwendigen Grundkenntnisse sowohl in allen Bestandteilen der Projektkultur als auch in theoretischen Fächern erworben haben. Fähigkeit, Wissen und Verstehen anzuwenden ein Projekt im Bereich des Produktdesigns planen, entwickeln und verwirklichen. die erlernten Grundkenntnisse im technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Bereich zur Realisierung eines ausgereiften Projektes einsetzen. die Hauptphänomene der gegenwärtigen Gesellschaft zu erkennen, kritisch zu beobachten, auch aus ethischer und sozialer Sicht und geeignete Lösungen auf der Ebene eines/r gestalterischen Vorschlags/Antwort ausarbeiten. sich der während des Studienverlaufes angeeigneten Fähigkeiten im Falle einer Studienfortsetzung in einem Masterstudiengang im Bereich Design bedienen und diese weiterentwickeln. Urteilen selbständig urteilen können, und dies zum Zwecke der Entwicklung der eigenen Entwurfsfähigkeiten sowie in Bezug auf all jene Entscheidungen die notwendig sind, um ein Projekt zum Abschluss zu bringen. selbständig urteilen können, sowohl in der kritischen Bewertung der eigenen Arbeit, als auch was die Fähigkeit betrifft, die richtigen Interpretationsinstrumente in jenen Kontexten zu verwenden, in denen sie gestalterisch beruflich tätig werden und/oder ihr Studium weiterführen werden, auch in Anbetracht ethischer und sozialer Aspekte. Kommunikationsfähigkeit ein im Bereich des Produktdesigns eigenständig realisiertes Projekt in Form einer Installation, mündlich sowie schriftlich professionell präsentieren. eigene Entscheidungen professionell zu kommunizieren und zu hinterlegen und diese vom formellen, technischen und wissenschaftlichen Standpunkt aus begründen. ein eigenes Projekt neben der eigenen Sprache auch auf professionellem Niveau in einer weiteren Sprache und korrekt in einer dritten Sprache kommunizieren und präsentieren. Lernfähigkeit auf professionellem Niveau eine gestalterische Methodik – im Sinne einer Fähigkeit, Lösungen für komplexe gestalterische Probleme zu ermitteln, zu entwickeln und zu realisieren, indem die erlernten Kenntnisse im technischen, wissenschaftlichen und theoretischen Bereich angewandt werden - erlernt haben, um eine berufliche Tätigkeit zu beginnen und/oder das Studium mit einem Masterstudiengang fortzuführen. eine kreative Haltung entwickelt und gelernt haben, wie man diese steigert und nach den eigenen Neigungen entfaltet. Grundkenntnisse in theoretischen, technischen und wissenschaftlichen Fächern erlangt haben sowie eine für eine Fortsetzung des Studiums mit einem Masterstudium geeignete Studienmethodik.

Art der Prüfung
Präsentation, Projektdokumentation (3D-Modelle, technische Zeichnungen, Forschungszusammenfassungen, Visualisierungen/Renderings, Mock-ups), Prototypen

Bewertungskriterien
Bewertet werden die Qualität und Klarheit der Recherche, die Kreativität und Originalität des Gestaltungskonzepts, die Qualität und Klarheit des Entwurfsprozesses sowie die Entwicklung und Umsetzung des Projekts. Ebenso berücksichtigt werden die Professionalität und die Stringenz der Präsentation und Dokumentation. In die abschließende Bewertung fließen zudem die Eigeninitiative und das persönliche Engagement während der Atelierarbeit, der Recherche und des Studiums sowie die aktive Beteiligung am Projekt, die Kontinuität, die Aufmerksamkeit und die gezeigte Neugier ein.

Pflichtliteratur

Don Norman – Emotional Design

Don Norman – The design of everyday things

Kenya Hara: Designing design. Lars Müller Publishers

Naoto Fukasawa / Japser Morrison: Super Normal – sensations of the ordinary. Lars Müller Publishers

Klaus Thomas Elemann / Gerrit Terstiege: Gestaltung denken. Birkhäuser Verlag

Deyan Sudjuc: The Language of Things. Penguin design




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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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Modules

Semester 1 · 97164A · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 8KP · DE

Module A — Produktdesign

Il corso mira a trasmettere conoscenze/competenze sugli aspetti operativi del progetto nonchè i metodi e le teorie della disciplina per vari campi di applicazione funzionali e sperimentali.

Lehrende: Olivia Charlotte Herms

Vorlesungsstunden: 90
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
Der Alltag wird von unzähligen Routinen geprägt, die oft unbemerkt bleiben. Vom Aufstehen am Morgen und dem Nachhausekommen über das gemeinsame Essen bis hin zu einer kurzen Pause strukturieren diese wiederkehrenden Momente unser tägliches Leben durch Abfolgen von Gesten, Interaktionen und Objekten. Wenn Routinen durch Aufmerksamkeit, Interaktion und Bedeutung geprägt sind, können sie zu Ritualen werden. Dieses Studio untersucht alltägliche Rituale als Ausgangspunkt für Produktdesign. Anstatt von bestehenden Produkttypologien auszugehen, erforschen die Studierenden, wie Menschen mit Objekten interagieren – durch Beobachtung, Designforschung, Prototyping und Nutzertests. Besonderes Augenmerk gilt den Gesten, die alltägliche Rituale ausmachen – wie wir etwas halten, tragen, abstellen, einschenken, warten, innehalten oder teilen – und wie Produkte diese Verhaltensweisen und Erfahrungen beeinflussen. Das Semester beginnt mit dem kollaborativen Einstiegsprojekt One Seat. Two People. One Shared Experience., das anhand der Entwicklung eines gemeinsam genutzten Sitzobjekts Methoden der Beobachtung, des iterativen Prototypings und der Nutzertests vermittelt. Aufbauend auf diesen Methoden entwickeln die Studierenden ein individuelles Projekt, das sich auf einen alltäglichen Moment konzentriert – Morning, Coming Home, Shared Meal oder Micro Pause – und erforscht, wie Produktdesign die Rituale des Alltags unterstützen, verändern und bereichern kann.

Unterrichtsform
Feldstudien, Impulsvorträge, Übungen, individuelle und Gruppenbesprechungen, Diskussionen und Workshops

Pflichtliteratur

Don Norman – Emotional Design

Don Norman – The design of everyday things

Kenya Hara: Designing design. Lars Müller Publishers

Naoto Fukasawa / Japser Morrison: Super Normal – sensations of the ordinary. Lars Müller Publishers

Klaus Thomas Elemann / Gerrit Terstiege: Gestaltung denken. Birkhäuser Verlag

Deyan Sudjuc: The Language of Things. Penguin design



Semester 1 · 97164B · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 6KP · IT

Module B — Digital fabrication

The course should address the emerging world of digital fabrication from CAD to CAM and its impact on today’s craft and mass production systems.

Lehrende: Mila Stepanovic

Vorlesungsstunden: 60
Laboratoriumsstunden: 0

Semester 1 · 97164C · Bachelor in Design und Künste - Studienzweig Design · 5KP · EN

Module C — Theorien und Ausdrucksformen des Produktdesigns

The contents of the integrated theoretical module refer to the role and status of products in our material culture and, in particular, how products take part in networks of meanings: how they contribute to producing meanings, through their configuration given by shapes, colours, textures and consistencies, and how they are given meanings in the course of the everyday practices in which they take part. The module refers to research areas such as product semiotics, design semiotics, object semiotics, product language, product semantics.

Vorlesungsstunden: 30
Laboratoriumsstunden: 0

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