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Freie Universität Bozen

Methoden der Sozialarbeit 3

Semester 1 · 51088 · Bachelor in Sozialarbeit · 5KP · DE


Dieser Kurs soll den Studierenden ein vertieftes Studium der Methoden der Sozialen Arbeit ermöglichen. Basierend auf dem Lehrplan Methoden und Techniken der Sozialen Arbeit und einigem theoretischen Hintergrundwissen zielt dieser Kurs darauf ab wichtige transversale Schlüsselkompetenzen der professionellen Sozialarbeit zu erarbeiten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht neben den theoretischen Grundkenntnissen auch die Vermittlung spezifischer beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen für Sozialarbeiter*innen. Der Kurs ist daher so konzipiert, dass er den Studierenden die Möglichkeit bietet, theoretisches Wissen und berufliche Kompetenzen miteinander zu verknüpfen: Die Reflexion und kritische Analyse persönlicher, beruflicher und theoretischer Verhaltensweisen, Einstellungen und Denkweisen wird ein wesentlicher Bestandteil des Kurses sein.

Lehrende: Elisabeth Berger

Vorlesungsstunden: 30
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: Laut Studiengangsregelung

Themen der Lehrveranstaltung
Liste der behandelten Themen: • Sozialarbeit: Sozialpolitik, Organisation von Dienstleistungen und Professionalität • Der partizipative methodische Ansatz: Reflexivität, Evaluation und Selbstevaluation; • Methoden der Sozialarbeit und ihre jeweiligen theoretischen Rahmenbedingungen; • Schlüsselkompetenzen in der professionellen Sozialarbeit; • Netzwerkbildung und Aufbau von Partnerschaften – berufsinterne und berufsübergreifende Zusammenarbeit; • Der berufliche Verhaltenskodex: ethische Dilemmata in der Praxis der Sozialarbeit; • Die rechtlichen und berufsethischen Verantwortlichkeiten von Sozialarbeitern; • Systemische Sozialarbeit, Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit;

Unterrichtsform
Vorlesung; angeleitetes Selbststudium; Übungen und Gruppenarbeiten;

Bildungsziele
Der Kurs bietet eine Vertiefung der theoretischen und wissenschaftlichen Kenntnisse über die Methode der Sozialarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei neben den theoretischen Grundkenntnissen auch die Aneignung spezifischer beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen für Sozialarbeiter*innen. Eine besondere Vertiefung erfolgt in den Bereichen systemische Sozialarbeit, Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit. Der Kurs ist daher so konzipiert, dass er den Studierenden die Möglichkeit bietet, theoretisches Wissen und berufliche Kompetenzen zu verknüpfen: Die Reflexion und kritische Analyse persönlicher, beruflicher und theoretischer Verhaltensweisen, Einstellungen und Denkweisen wird ein wesentlicher Bestandteil des Kurses sein. Praktische Übungen und Reflexionen über konkrete Situationen sind fester Bestandteil des Kurses, um den Studierenden Gelegenheiten zur Selbst- und Fremdbeobachtung, -wahrnehmung und -reflexion zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht die kritische Analyse konkreter Notlagen den Studierenden, komplexe berufliche Reflexions- und Bewertungskompetenzen zu erwerben.

Bildungsziele und erwartete Lernergebnisse (zus. Informationen)
Kenntnis und Verständnis des methodischen Vorgehens im Allgemeinen und insbesondere unter Anwendung des systemischen Modells im professionellen Sozialdienst in den verschiedenen Interventionsbereichen; Kenntnis und Verständnis der wichtigsten beruflichen Instrumente sowie der rechtlichen und beruflichen Verantwortlichkeiten des Sozialarbeiters. Lernfähigkeit Fähigkeit, selbstständig die im Kurs vorgeschlagenen Methoden und professionellen Ansätze zu vertiefen, wissenschaftliche und professionelle Quellen kritisch zu nutzen, insbesondere in Bezug auf den systemischen Ansatz, die eigenen Bedürfnisse nach beruflicher Weiterbildung zu erkennen und die eigenen Kompetenzen durch Reflexion über die Praxis zu entwickeln; Fähigkeit zur Anwendung von Wissen und Verständnis Fähigkeit, konkrete Fallbeispiele unter Verwendung der im Kurs vermittelten Interpretationsansätze zu analysieren. Fähigkeit, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Analyse praktischer Situationen unter Verwendung mehrerer Interpretationsansätze zu erkennen.Die Fähigkeit, Notlagen und/oder schwierige Situationen in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Sozialdienste zu erkennen und zu verstehen und diese mit der Methodik der Sozialarbeit sowie mit dem jeweiligen soziokulturellen und politischen Kontext in Verbindung zu bringen. Eigenständige Urteilsfähigkeit Die Fähigkeit, Situationen unter Berücksichtigung mehrerer Perspektiven zu analysieren, regt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Vorlieben, Sichtweisen und Vorurteilen an und fördert in diesem Sinne die Entwicklung einer eigenständigen Denkweise. Diese Kompetenz ist von grundlegender Bedeutung für den Aufbau einer reflektierten Professionalität, die von Sozialarbeitenden erwartet wird, die in immer komplexeren Kontexten und Tätigkeitsbereichen arbeiten. Kommunikationsfähigkeiten Die Studierenden lernen, Argumente zu entwickeln, die auf wissenschaftlichen und beruflichen Grundlagen beruhen. Zudem müssen sie die Fähigkeit erwerben, eine professionelle Sprache (mündlich und schriftlich) zu verwenden. Die Entwicklung spezifischer Kommunikationskompetenzen wird ein wesentlicher Bestandteil des Studiengangs sein, sowohl im Hinblick auf die Beziehung zwischen Sozialarbeiter*in und Person bzw. Familie als auch im Hinblick auf den weiteren beruflichen Kontext (Zusammenarbeit mit anderen Diensten, Arbeitsorganisation, soziopolitische Ebene).

Art der Prüfung
individuelle Hausarbeit zu einer spezifischen Fragestellung (Wahl zwischen 3 Themen), aktive Mitarbeit bei der Vorlesung und mündliche Prüfung

Bewertungskriterien
Vergabe einer einzigen Endnote, die sich wie folgt zusammensetzt: - Schriftliche Arbeit (40 %): Berücksichtigt und bewertet werden: Relevanz für die Aufgabenstellung, logischer Aufbau, Klarheit der Argumentation, professionelle Sprache, Fähigkeit zur Reflexion und zur Aufarbeitung theoretischer Konzepte, formale Korrektheit, kritische Analyse; - Mündliche Prüfung (40 %): Es werden folgende Aspekte berücksichtigt und bewertet: Relevanz, Klarheit der Argumentation, Fähigkeit zur kritischen Analyse, Fähigkeit zur Aufarbeitung, Reflexion und Selbstreflexion; - Mitarbeit und aktive Teilnahme (20 %): Aktive Teilnahme an den Vorlesungen und den angebotenen Übungen, im Besonderen die Fähigkeit zur professionellen Reflexion beizutragen und diese zu argumentieren für teilnehmende StudentInnen; Den nicht teilnehmenden Studierenden wird eine zusätzliche Lektüre gegeben; darauf aufbauend wird der Studierende eine individuelle (schriftliche) Aufgabe bearbeiten, die auf der Analyse/Reflexion über eine berufliche Situation basiert, ausgehend von der zugewiesenen Lektüre, die während der mündlichen Prüfung besprochen wird.

Pflichtliteratur
  • Texte in OLE, die zusätzlich zur Verfügung gestellt werden (Übungen, Fallbeispiele, gesetzliche Grundlagen);
  • Bertotti, T., Fazzi, L., Rosignoli, A. (2021), Il servizio sociale: le competenze chiave, Carocci, Roma.
  • Ethikkodex der SozialarbeiterInnen


Weiterführende Literatur
  • Wendt, P. U., 2021, Lehrbuch Methoden der Sozialen Arbeit 3. Auflage, Weinheim und Basel;
  • Schröder, Ch., 2026, Praxishandbuch Soziale Arbeit. Methoden und Handlungskonzepte in Zeiten gesellschaftlicher Krisen, utb.



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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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