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Freie Universität Bozen

Interkulturelle Pädagogik

Semester 2 · 87001 · Lehrgang für den Unterricht Deutsch Zweite Sprache an Grundschulen mit italienischer Unterrichtssprache in Südtirol · 2KP · DE


Die Veranstaltung zielt auf das Verständnis allgemeiner Grundlagen der Handlungs- und Forschungsfelder der Interkulturellen Pädagogik, ihrer Ausprägungen im historischen und aktuellen Kontext und im internationalen Vergleich.
Vorrangiges Bildungsziel ist das Verständnis theoretischer und praktischer Ansätze im Bereich der Interkulturellen Pädagogik in ihrem jeweiligen sozio-kulturellen Kontext.
Die Studierenden können den Beitrag der Interkulturellen Pädagogik zur individuellen und gesellschaftlichen Entwicklung begründen und in den Rahmen unterschiedlicher Bildungsbedingungen und Institutionen stellen.

Lehrende: Annemarie Profanter

Vorlesungsstunden: 20
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: Laut Studiengangsregelung

Themen der Lehrveranstaltung
Themen: • Theoretische Grundlagen der Interkulturellen Pädagogik in Bezug auf den schulischen Bereich, • Ursachen und Erscheinungsformen von Migration im Kontext der Elementarpädagogik, • Migration aus gesellschaftlicher und individueller Perspektive und dessen Auswirkungen auf die Grundschule in Südtirol, • Vorurteile und pädagogische Handlungsstrategien, • Interkulturelle Kommunikation, • Kulturbegriffe und kulturelle Identität, • Konzepte des schulischen Umganges mit Minderheiten. Grundbedingungen und Möglichkeiten Pädagogischer Handlungskompetenzen und professionellen Wissensgewinns sollen auch auf der Grundlage der individuellen Lernbiografie diskutiert werden.

Unterrichtsform
Vorlesung

Bildungsziele
Wissen und Verstehen: Die Studierenden sollen die Grundlagen und die Bedeutung der Interkulturellen Pädagogik für die individuellen Bildungsbiografien und die Gesellschaft analysieren und konzeptualisieren können. Sie kennen grundlegende theoretische und anwendungsbezogene Konzepte der Interkulturellen Pädagogik und können sie mit Erziehungs- und Bildungskontexten in Beziehung setzen. Anwenden von Wissen und Verstehen: Die Studierenden sollen, ausgehend von einer Analyse der Erfahrungen aus der eigenen Bildungsbiografie, die Ansätze der interkulturellen Pädagogik in ihr berufliches Umfeld übertragen können. Urteilen: Sie können kritisch und reflexiv Aussagen und unterschiedliche Ansätze interkultureller Pädagogik auf deren deskriptiven und normativen Hintergrund beziehen und hinterfragen. Kommunikation: Präsentation und Diskussion von Konzepten und Projekten. Lernstrategien: Die Studierenden sind sich bewusst, dass die Vorstellungen über interkulturelle Begegnungen permanent zeitlichen, kulturellen und sozialen Transformationen unterliegen und laufend neu hinterfragt und gestaltet werden. Sie sind in der Lage, sich die wissenschaftlichen Ressourcen zu erschließen. Sie verfügen über die erforderlichen Kompetenzen, daraus anwendungsbezogene Konzepte abzuleiten

Art der Prüfung
Mündliche Prüfung

Bewertungskriterien
Fachliche Richtigkeit: korrekt argumentieren Korrekter Aufbau der Reflexion Verwendung von päd.-didaktischer Fachsprache Lösungsansätze Bezug zur Literatur, Fähigkeit zu kritischer Analyse und Reflexion

Pflichtliteratur

Mecheril, P., Castro Varela, M. d. M., Dirim, I., Kalpaka, A., & Melter, C. (2010). Migrationspädagogik. Weinheim, Basel: Beltz.

 

Nohl, A.-M. (2014). Konzepte interkultureller Pädagogik. Eine systematische Einführung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

 

Mantovan, C. (2013). Cohesion without participation: immigration and migrants’ associations in Italy. Patterns of Prejudice, 47(3), pp. 255-261.



Weiterführende Literatur

Profanter, A., & Hachfeld, A. (2020). La formazione interculturale degli insegnanti per una scuola inclusiva: un atto d’equilibrismo fra teoria e realtà in Alto Adige. Formazione & Insegnamento XVIII (1).

 

Profanter, A. & Hachfeld, A. (2022). Preparazione per il multiculturalismo in Alto Adige: l’importanza del senso di appartenenza. Formazione & Insegnamento XX (1).




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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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