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Freie Universität Bozen

Geschichte der modernen Kunst: thematische Vertiefungen zur Kunsttheorie und Renaissance-Illustration

Semester 2 · 89203 · Studium Generale - Grundkurs · 3KP · DE · IT


Der Kurs bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit einigen zentralen Aspekten der europäischen Kunstkultur zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert und konzentriert sich dabei auf das Verhältnis zwischen Kunsttheorie, Kunstschaffen und Wissensverbreitung. Anhand der Analyse von Kunsttraktaten, Zeichnungen, illustrierten Büchern und anderem künstlerischem Material untersucht der Kurs die Rolle von Bildern bei der Wissensbildung und bei der Definition des intellektuellen Status des Künstlers während der Renaissance.
Besonderes Augenmerk wird auf die italienischen Kunsttraktate des 16. Jahrhunderts sowie auf die Entwicklung der Illustration als Mittel zur Vermittlung wissenschaftlicher, religiöser und kultureller Inhalte gelegt. Der Kurs verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Kunstgeschichte, visuelle Kultur und Wissensgeschichte miteinander in Dialog bringt.

Lehrende: Barbara Tramelli

Vorlesungsstunden: 18
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
Vom Manuskript zur gedruckten Seite: Eine kurze Einführung in die Geschichte der Illustration in der Renaissance. Wissen und Können: Die Kunsttraktate und die Entstehung künstlerischen Wissens Die Werkstatt der Renaissance: Ein Ort des Wissens Von der Druckvorlage zum Druck: Entstehungsprozesse von Illustrationen Ikonografische Trends und Wissensaustausch zwischen Italien, Frankreich und Österreich im 16. Jahrhundert Die Figur des Renaissancekünstlers zwischen Know-how und Selbstinszenierung Fallstudien (noch festzulegen)

Unterrichtsform
Fernvorlesungen, Online-Übungen, Online-Gastvorträge

Bildungsziele
Der Kurs bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit einigen zentralen Aspekten der europäischen Kunstkultur zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert und konzentriert sich dabei auf die Beziehung zwischen Kunsttheorie, Kunstproduktion und Wissensverbreitung. Anhand der Analyse von Kunsttraktaten, Zeichnungen, illustrierten Büchern und anderem künstlerischen Material untersucht der Kurs die Rolle von Bildern bei der Wissensbildung und der Definition des intellektuellen Status des Künstlers während der Renaissance. Besonderes Augenmerk gilt dabei der italienischen Kunsttheorie des 16. Jahrhunderts sowie der Entwicklung der Illustration als Mittel zur Vermittlung wissenschaftlicher, religiöser und kultureller Inhalte. Der Kurs verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Kunstgeschichte, visuelle Kultur und Wissensgeschichte miteinander in Dialog bringt. Am Ende des Kurses werden die Studierenden in der Lage sein: theoretische Quellen und ikonografisches Material kritisch zu analysieren; die Rolle von Bildern bei der Wissensvermittlung und in der europäischen visuellen Kultur zu verstehen; Zusammenhänge zwischen ikonografischen, textlichen und materiellen Aspekten zu erkennen.

Art der Prüfung
Die Bewertung basiert auf: aktiver Teilnahme an den Online-Aktivitäten; einer kurzen Einzel- oder Gruppenpräsentation zu einer Fallstudie; einer Abschlussarbeit (5–7 Seiten) zur Analyse eines Werks oder eines illustrierten Korpus.

Bewertungskriterien
Die vom Studierenden eingereichte Abschlussarbeit wird bewertet.


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