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Freie Universität Bozen

Einleitung in die Philosophie: Mensch und Maschine, Denken und Rechnen

Semester 1 · 89205 · Studium Generale - Grundkurs · 3KP · DE · IT


Die Lehrveranstaltung bietet eine Einleitung ins philosophische Denken auf dem Wege einer Reflexion über den im Titel angegebenen Themenkomplex. Sie ist monographischer Natur, gibt somit keine systematische Einführung ins Thema, sondern stützt sich auf die Besprechung und Auslegung von Auszügen klassischer Schriften der Philosophiegeschichte oder sonstiger sachbezogener Texte.

Die Lehrveranstaltung beinhaltet keine berufsspezifischen Lehrstücke.

Lehrende: Ivo De Gennaro

Vorlesungsstunden: 18
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen der Unterschied von Mensch und Maschine sowie der damit zusammenhängende Unterschied von Denken und Rechnen. Diese genannten Begriffe fahren z. T. ineinander: der Mensch ist keine Maschine, kann aber in seiner Natürlichkeit als Maschine betrachtet werden; die Maschine ist kein Mensch, kann aber menschenähnlich gestaltet werden; das Denken ist die Auszeichnung des Menschen, doch der Mensch rechnet auch; die Maschine rechnet und scheint uns doch mitunter fast zu denken. Dieses Beziehungsgeflecht beschäftigt das Denken gewissermaßen seit seinen Anfängen. Für das Seminar werden, nach einer Einleitung, kürzere, vor allem der Philosophiegeschichte entnommene Texte ausgewählt und als Ausgang einer Diskussion interpretiert.

Unterrichtsform
Seminar mit Textlektüre und Diskussion.

Bildungsziele
Wissen und Verstehen - von philosophischen Quelltexten - der Frage nach Mensch und Maschine - der Eigenart des philosophischen Fragens Anwenden von Wissen und Verstehen - in der Einübung philosophischen Fragens - durch Interpretationsübungen - aus dem Nachvollzug philosophischer Reflexion Urteilen - als Begriffskritik - als Erfahrungskritik - als Textkritik – sämtlich i. U. zur Bewältigung von Rechenoperationen Kommunikation - in der Unterscheidung von Sprachebenen - durch das Artikulieren einer Begriffssprache - aus dem Hören auf Formen der Besinnung Lernstrategien - im Vollzug einer Lernkritik - durch Schulung des Interpretationsvermögens

Art der Prüfung
Alternativ durch ein Prüfungsgespräch ODER das Verfassen einer Hausarbeit. - Das Prüfungsgespräch findet auf der Grundlage der Vorstellung eines in Absprache mit dem Dozenten von der Kandidatin bzw. vom Kandidaten erarbeiteten Themas statt. Dabei werden die Fähigkeit, einen Gedankengang autonom nachzuvollziehen bzw. weiterzuentwickeln sowie die Klarheit der Darlegung bewertet. - Die Hausarbeit kann in einer der drei Prüfungssprachen verfasst werden. Thema, Länge und Form (einschließlich der zulässigen Verendung von KI) werden im Rahmen eines Vorgesprächs vereinbart.

Bewertungskriterien
Sowohl für das Prüfungsgespräch als auch für die Hausarbeit steht der Versuch der eigenständigen Ausarbeitung und Formulierung eines Gedankengangs philosophischen Stils im Vordergrund.

Pflichtliteratur

Vorlesungsfolien und im Seminar ausgeteilte Texte.

 



Weiterführende Literatur

Wird auf Anfrage genannt.




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