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Freie Universität Bozen

Teilnahme an der Tagung "Seeding the future" (Lab.)

Semester 1 · 12568 · Einstufiger Master in Bildungswissenschaften für den Primarbereich - Abteilung in italienischer Sprache · 2KP · IT · EN · DE


Die Lehrveranstaltung bietet eine intensive Bildungserfahrung im Rahmen der internationalen pädagogischen Woche „Seeding the Future – High Quality Education and Care for 0–6 Children“, die sich mit der Qualität frühkindlicher Bildung und Erziehung befasst. Durch Keynote Lectures, Workshops, Besuche in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Aktivitäten in den EduSpaces sowie Begegnungen mit Expertinnen und Experten, Fachkräften und Akteurinnen und Akteuren aus dem Bildungsbereich setzen sich die Studierenden mit theoretischen und praktischen Perspektiven auf die Bildung und Erziehung von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren auseinander. Besondere Aufmerksamkeit gilt Wohlbefinden, Inklusion, Mehrsprachigkeit, Partizipation und demokratischer Bildung, Nachhaltigkeit, ästhetischen Erfahrungen, Spiel und Erzählen sowie den Beziehungen zwischen Kindern, Familien, Bildungseinrichtungen und dem sozialen Umfeld.

Lehrende: Beate Christine Weyland

Vorlesungsstunden: 0
Laboratoriumsstunden: 16
Anwesenheitpflicht: -

Themen der Lehrveranstaltung
Die Lehrveranstaltung befasst sich mit der Qualität in der frühkindlichen Bildung und Erziehung (Early Childhood Education and Care – ECEC) aus einer interdisziplinären und systemischen Perspektive. Frühkindliche Bildung und Erziehung werden dabei als gesellschaftliche und kulturelle Verantwortung sowie als strategische Investition in die Zukunft von Menschen und Gemeinschaften verstanden. Im Rahmen der pädagogischen Woche werden anhand wissenschaftlicher Beiträge, pädagogischer Erfahrungen und konkreter Praxis unter anderem folgende Themen vertieft: Qualität von Bildungs- und Erziehungskontexten für Kinder von 0 bis 6 Jahren; Wohlbefinden und Entwicklung von Kindern; Inklusion und Wertschätzung von Vielfalt; Mehrsprachigkeit; Partizipation und demokratische Bildung; Nachhaltigkeit; Beziehungen und Bildungspartnerschaften mit Familien; Bedeutung von Lebenswelten und Gemeinschaften; Spiel, Erzählen, Kunst und ästhetische Erfahrungen als grundlegende Dimensionen von Entwicklung, Lernen und Identitätsbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis sowie auf dem Dialog zwischen wissenschaftlicher Forschung, Bildungspolitik und pädagogischer Praxis. Besuche in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen und Workshops ermöglichen es, unterschiedliche pädagogische Ansätze kennenzulernen und zu diskutieren sowie die Bedingungen für qualitativ hochwertige Bildungserfahrungen konkret zu reflektieren. Die Teilnahme an der pädagogischen Woche bietet zudem die Möglichkeit zum Austausch mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren – Forschenden, pädagogischen Fachkräften, Leitungen von Einrichtungen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, Familien und Gemeinschaften – und unterstützt die Entwicklung einer kritischen, reflexiven und interdisziplinären Perspektive auf Systeme der frühkindlichen Bildung und Erziehung.

Unterrichtsform
Die Lehrveranstaltung erfolgt durch die aktive Teilnahme an der internationalen pädagogischen Woche „Seeding the Future“ vom 22. bis 26. September 2026. Die Einschreibung in die Lehrveranstaltung beinhaltet die Anmeldung zur pädagogischen Woche und die Teilnahme an den verschiedenen im Programm vorgesehenen Bildungsaktivitäten: internationalen Keynote Lectures, thematischen Workshops, Besuchen in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen mit unterschiedlichen pädagogischen Profilen, Aktivitäten in den EduSpaces der Freien Universität Bozen – Campus Brixen sowie Begegnungen, Diskussionen und gemeinsamen Reflexionsformaten. Das Lernen basiert somit auf der Verbindung von Zuhören, Beobachtung, unmittelbarer Erfahrung, Austausch mit Expertinnen und Experten sowie Fachkräften, Peer-Diskussion und individueller Reflexion.

Bildungsziele
Die Lehrveranstaltung zielt darauf ab, ein kritisches Verständnis zentraler Themen der Qualität frühkindlicher Bildung und Erziehung zu entwickeln. Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, theoretische Perspektiven mit pädagogischen Erfahrungen in Beziehung zu setzen und unterschiedliche pädagogische Ansätze und Kontexte im Bereich 0–6 kritisch zu reflektieren.

Bildungsziele und erwartete Lernergebnisse (zus. Informationen)
Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage: zentrale Themen der aktuellen Diskussion über die Qualität frühkindlicher Bildung und Erziehung zu kennen und kritisch zu diskutieren; die Komplexität sowie den interdisziplinären und systemischen Charakter von Bildungs- und Erziehungskontexten für Kinder von 0 bis 6 Jahren zu erkennen; theoretische Perspektiven, Forschungsergebnisse und professionelle Erfahrungen miteinander in Beziehung zu setzen; unterschiedliche pädagogische Kontexte, Praktiken und Ansätze zu beobachten und kritisch zu analysieren; die Bedeutung von Wohlbefinden, Inklusion, Mehrsprachigkeit, Partizipation, Nachhaltigkeit und ästhetischen Erfahrungen für die pädagogische Gestaltung zu erkennen; den Wert von Beziehungen und Bildungspartnerschaften zwischen Einrichtungen, Familien und sozialem Umfeld zu verstehen; ausgehend von den Erfahrungen, Begegnungen und Impulsen der pädagogischen Woche persönliche und professionelle Reflexionsfähigkeit zu entwickeln; eine eigene Position zu den behandelten Themen zu entwickeln und unter angemessener Verwendung pädagogischer Konzepte und Perspektiven argumentativ zu begründen.

Art der Prüfung
Die Prüfung besteht aus der individuellen Ausarbeitung eines Reflexionstextes während des Prüfungstermins auf der Grundlage von Leitfragen der Dozentin. Der Text soll die Inhalte und Impulse der pädagogischen Woche mit den Erfahrungen aus den verschiedenen Aktivitäten – Lectures, Workshops, Besuchen und Austauschformaten – in Beziehung setzen und dabei bedeutsame Lernerfahrungen, Verbindungen zwischen Theorie und Praxis sowie begründete persönliche Reflexionen herausarbeiten.

Bewertungskriterien
Bei der Bewertung werden folgende Kriterien berücksichtigt: Verständnis der während der pädagogischen Woche behandelten Themen und Konzepte; Fähigkeit, bedeutsame Erfahrungen und Inhalte auszuwählen und kritisch zu reflektieren; Fähigkeit, theoretische Perspektiven, pädagogische Praxis und beobachtete Erfahrungen miteinander zu verknüpfen; Tiefe und Eigenständigkeit der persönlichen Reflexion; Argumentationsfähigkeit und Kohärenz des Textes; angemessene Verwendung pädagogischer Fachbegriffe und Konzepte; Klarheit der Darstellung und Gesamtstruktur des Textes.

Pflichtliteratur

Es ist keine Pflichtlektüre vorgesehen. Die Studierenden werden gebeten, während der verschiedenen Veranstaltungen der pädagogischen Woche Notizen zu machen. Die Referentinnen und Referenten geben im Rahmen ihrer Beiträge Literaturhinweise und Anregungen zur weiteren Vertiefung.



Weitere Informationen
Die Wahllehrveranstaltung besteht in der Teilnahme an der internationalen pädagogischen Woche „Seeding the Future – High Quality Education and Care for 0–6 Children“. Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist die Anmeldung zur pädagogischen Woche über die offizielle Website der Veranstaltung erforderlich: https://www.unibz.it/de/events/seeding-the-future-high-quality-education-and-care-for-06-children


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Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

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