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Neue Horizonte gefunden

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Neue Horizonte gefunden

Die diesjährige Tagung zu „Didattica e inclusione scolastica – Inklusion im Bildungsbereich“ wählte den Schwerpunkt „Neue Horizonte“. Den 350 Teilnehmer*innen eröffneten sich dabei neue Querverbindungen.

Als Schwerpunkt in diesem Jahr hatten die Organisatorinnen Prof. Heidrun Demo und Prof. Simone Seitz den Untertitel „Emergenze educative. Neue Horizonte“ gewählt, „was durchaus wörtlich zu nehmen war“, so die beiden Organisatorinnen. „Denn im Rahmen der Tagung wurden zum einen neue Perspektiven auf die Bildungspraxis nach der Pandemie eröffnet, zum anderen wurde dabei auch der gedankliche Horizont der Tagung selbst erweitert. Denn sie fand erstmals zweisprachig auf Italienisch und Deutsch statt.“

Viele Vorträge innerhalb der Tagung unterstrichen erneut, dass die Pandemie die Ungleichheiten im Bildungssystem sehr deutlich zutage getragen hat. Dies diente als Ausgangspunkt für Diskussionen, welche alternativen Strategien in der Organisation und in der Realisierung von qualitativ guter inklusiver Praxis in Kindergarten und Schule zu finden wären.

Erstmals wurden auf der Tagung die Hauptvorträge simultan übersetzt, in den Arbeitsgruppen wurden jeweils beide Sprachen angeboten. Das Ziel der Tagung, die innovativsten Forschungen, Bildungsangebote und Lernsituationen aus Kindergarten und Schule, die zur Verwirklichung einer hochwertigen schulischen Inklusion beitragen, miteinander zu teilen und zu verbreiten, hat damit gerade für die mehrsprachige Region Südtirol eine neue Qualität erhalten.

„Unser Ziel war es schon immer, die innovativsten Forschungen und Praktiken aus Kindergarten und Schule in Dialog zu bringen. Im mehrsprachigen Kontext ist die Bereicherung, die aus diesem Austausch entsteht, noch größer“

meint Heidrun Demo, Professorin für Inklusionspädagogik und inklusive Didaktik im Kompetenzzentrum.

Dies bestätigt auch Simone Seitz, Professorin für Allgemeine Didaktik und Inklusion:

Mehrsprachigkeit ist nicht nur in der Bildungspraxis ein Schatz für die Entwicklung inklusiver Pädagogik und Didaktik, sondern auch für die Fachdiskussion zwischen Expert*innen aus der Praxis und der Forschung.“

Die Tagung hat mit über 350 Teilnehmer:innen, auch angesichts des Online-Settings, eine sehr hohe Zahl erreicht. Als Fazit kann das Kompetenzzentrum für Inklusion festhalten: Es wurden wirklich neue Horizonte und Querverbindungen eröffnet, die wichtige Anregungen für die weitere Entwicklung von Forschung und Praxis zu inklusiver Bildung bieten.

 (vic)

 

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