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Freie Universität Bozen

Prof. Alexander Moradi steht auf Gang von Campus Bozen, die Hände in den Hüften abgestützt

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Warum sind wir reich, Herr Prof. Moradi?

Unsere aktuelle Ausgabe von unibz insight führt uns in das Forschungsfeld der Mikroökonomie, in dem Prof. Alexander Moradi zu Hause ist.

Wir mögen über zu teure Wohnungs- und Energiepreise klagen, doch im Vergleich zu vielen anderen Teilen der Welt oder auch anderen historischen Epochen sind heute die meisten Menschen in Europa reich. Wie entstehen solche Einkommensunterschiede und welchen Einfluss haben Faktoren wie Religion oder Infrastrukturen auf die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Regionen? Unsere aktuelle Ausgabe von unibz insight führt uns in das Forschungsfeld der Mikroökonomie, in dem Prof.Alexander Moradi zu Hause ist. Der Professor für Volkswirtschaftslehre lehrt und forscht seit Ende 2018 an der Freien Universität Bozen; davor war er in Großbritannien an den Universitäten Sussex und Oxford tätig.

Seine Forschungstätigkeit hat Prof. Moradi oft nach Afrika geführt, wo er unter anderem nachgezeichnet hat, welche wirtschaftlichen Effekte die Eisenbahnlinien der Kolonialherrschaft in Kenia hatten oder ob christlich missionierte Landstriche in Ghana wohlhabender sind als andere. Eine weitere Besonderheit seiner Forschung: er ist Spezialist für die Analyse historischer Daten, aus denen der Ökonom Rückschlüsse auf den Lebensstandard, die Stadtentwicklung oder Auswirkungen des Handels auf die jeweilige lokale Bevölkerung zieht. In unserem Gespräch konfrontieren wir ihn auch mit der Frage nach den Grenzen des Wachstums und erhalten einen Vorgeschmack auf ein spannendes aktuelles Forschungsprojekt in Südtirol.

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