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Freie Universität Bozen

Press releases

Treffen der FabLabs: Do it yourself, do it together

Sie sind eine Eigenheit von Design- und Ingenieursfakultäten, die FabLabs und Makerspaces der italienischen Universitätslandschaft. In diesen können sich Studierende wie auch interessierte Bürger*innen kreativ betätigen, vom 3D-Druck bis hin zum Einsatz intelligenter Textilien. Am 24. November trifft sich das italienische Netzwerk U-FAB in Bozen an der Fakultät für Design und Künste.

Bei U-FAB handelt es sich um ein italienisches Netzwerk universitärer FabLabs und Makerspaces. „Bei den FabLabs und Makerspaces ist Italien mit rund 100 solcher Einrichtungen führend, und in diesem Umfeld kommt den universitären Strukturen eine ganz besondere Rolle zu“, so der Professor für Design und Materialien an der Fakultät für Design und Künste, Aart van Bezooijen. „In ihnen können sich Studierende ausprobieren und wir als Lehrende bringen ihnen mit experimentellen Workshops neue Techniken näher, aber auch soziale Aspekte wie das „do-it-yourself-Prinzip“, den ressourcenschonenden Umgang von Materialien und das Prinzip des Upcyclings.“

Genannt seien smarte Textilien, Prozesse des 3D-Drucks, Coding und Physical Computing. „Der Aspekt des ‚do it yourself – do it together‘ steht dabei klar im Mittelpunkt, so die Leiterin des universitären BITZ fablabs in Bozen, Kathrin Kofler. „Studierende können unter Anleitung des Fachpersonals ihre Kenntnisse ausbauen und sich gemeinsam mit Projekten auseinandersetzen.“

Das U-FAB ist ein Netzwerk von Räumen, die als LABs und HUBs arbeiten. Es bietet die Möglichkeit, auf die Kompetenzen des gesamten Ökosystems und ein gemeinsames Erbe an Methoden und Werkzeugen zuzugreifen: ein Projektportfolio, gemeinsame Vorlagen mit replizierbaren und lokal anpassbaren Lehr- und Experimentierformaten, ein virtuelles Labor zur gemeinsamen Nutzung von Maschinen und Kompetenzen der Labs im Netzwerk.

Gegründet wurde U-FAB im Jahr 2020 von italienischen universitären FabLabs und Makerspaces, als Zusammenschluss von bisher zehn Labs: AlmaLabor (Universität Bologna), BITZ unibz FabLab (Freie Universität Bozen), Digital Lab (Universität Genua), FabLab Poliba (Politecnico di Bari), FabLab Unitn (Universität Trient), Polifactory (Politecnico di Milano), SAADLAB CLIC (Universität Camerino), Santa Chiara Lab (Universität Siena), Sapienza Design Factory (Universität Rom 'La Sapienza') und Fablab Napoli (Universität Neapel 'Federico II'). Das zweitägige Treffen dient dem Austausch der Mitglieder von U-FAB.

Organisiert wird das Netzwerktreffen kommende Woche von den Labs in Trient und Bozen, für Bozen von der Verantwortlichen des BITZ unibz fablab, Kathrin Kofler und den Professoren Nitzan Cohen, Dekan der Fakultät für Design und Künste, Secil Ugur Yavuz und Aart van Bezooijen; für Trient von der Verantwortlichen des FabLabs unitn Francesca Fiore und Prof. Alberto Montresor vom Department für Ingenieurswesen und Informatik.

Journalistinnen und Journalisten, die beim Treffen Interviews führen oder filmen möchten, sind herzlich eingeladen, zum Treffen am Nachmittag des 24. Novembers ab 16.30 Uhr ins FabLab in der Rosministraße 9 zu kommen. Dort finden Sie auch das geeignete Umfeld für Film und Fotos.

Die Präsentationen in Bozen der Keynote Speaker am Donnerstag, 24. November werden von 14.30-15.30 Uhr live gestreamt (link hier: …). Am 25. November finden die Workshops in Trient und Rovereto statt.

(vic)