Veranstaltungsart Präsenz-Veranstaltung
StandortRaum BX A0.50 | Regensburger Allee 16
Brixen
Info zum Veranstaltungsort
Dienststellen EDU Faculty
Kontakt Carlo Nardi
carloalessandro.nardi@unibz.it
Everybody calls me Giorgio: Moroder across media, arts and communication
Eine internationale Konferenz über Giorgio Moroders Lebenswerk und seinen Einfluss auf Musik und Kultur im Allgemeinen.
Veranstaltungsart Präsenz-Veranstaltung
StandortRaum BX A0.50 | Regensburger Allee 16
Brixen
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Dienststellen EDU Faculty
Kontakt Carlo Nardi
carloalessandro.nardi@unibz.it
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Die Lebensgeschichte und der berufliche Werdegang von Giorgio Moroder sind bemerkenswert und recht einzigartig: Er gehört einer sprachlichen Minderheit an, ist in einer Region aufgewachsen, die kulturell und geografisch weit von den wichtigsten Zentren der Musikindustrie entfernt ist, und hat keine formale musikalische Ausbildung genossen – und dennoch hat er es geschafft, einer der innovativsten und erfolgreichsten Musiker der Welt zu werden. Giorgio Moroder – From Here to Eternity Themen der Konferenz Keynotes: Ewa Mazierska (University of Lancashire); Paul Théberge (Carleton University). Guest Panellists: Mark J. Butler (Humboldt-Universität zu Berlin); Julin Lee (Hochschule für Musik und Theater München). Weitere Keynotes, besondere Gäste und Nebenveranstaltungen werden in Kürze bekannt gegeben.
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Organizing Committee: Carlo Nardi, Ruth Videsott Scientific Committee: Ulrich Adelt (University of Wyoming); Emília Barna (Budapest University of Technology and Economics); Samantha Bennett (Australian National University); Guglielmo Bottin (Università degli Studi di Milano); Alessandro Bratus (Università di Pavia); Alberto Brodesco (Università di Trento); Milena Cassella (Sapienza Università di Roma); Gianpaolo Chiriacò (Universität Innsbruck); Maurizio Corbella (Università degli Studi di Milano); Lorenz Gilli (independent scholar); Mimi Haddon (University of Sussex); Paul Harkins (P.Harkins@napier.ac.uk); Anita Jóri (Leuphana Universität Lüneburg); Paolo Magaudda (Università di Padova); Gabriele Marino (Università di Torino); Katharina Moling (Museum Ladin Ciastel de Tor); Carlo Nardi (Free University of Bozen-Bolzano); Tavia Nyong'o (Yale University); Flora Pitrolo (Accademia di Belle Arti di Palermo); Hillegonda Rietveld (London South Bank University); Elodie Roy (Durham University); Paolo Somigli (Free University of Bozen-Bolzano); Geoff Stahl (Victoria University of Wellington); Matt Stahl (University of Western Ontario); Will Straw (McGill University); Jacopo Tomatis (Università di Torino); Johann van der Sandt (Free University of Bozen-Bolzano); Ruth Videsott (Free University of Bozen-Bolzano); David-Emil Wickström (Popakademie Baden-Württemberg) |
Wir laden zu Beiträgen ein, die sich mit Moroder befassen oder sich auf ihn konzentrieren und Themen behandeln wie:
• Die Rolle von Technologie und die Neudefinition der Berufsrollen im Tonstudio.
• Looping, Sequencing und Synthesizer sowie das Aufkommen neuer Musikgenres, insbesondere in der Dance Music.
• Die Rolle von Komponist*innen in technologiebasierten Musikgenres.
• Einflüsse europäischer Kunstmusik in der Dance Music.
• Europäische Zentren der Musikproduktion.
• Bildsprache und Diskurs der Dance Music.
• Dance Music und queere Kultur.
• Dance Music und die Rassifizierung der „schwarzen Stimme“.
• Elektronischer Sound, Technologie und Verkörperung.
• Genderpolitik und Hypersexualisierung von Künstler*innen.
• Das Auftreten von DJs/DJanes als Künstler*innen und Vermittler*innen.
• Älterwerden in der Clubszene.
• Künstler*innennamen.
• Der/die Künstler*in als Symbol für eine bestimmte Art von Musik, Nation, Sprache, Stadt usw.
• Neue Modelle des Unternehmer*innentums in der Kunst, insbesondere in der Musik.
• Diskotheken, Schlager, elektronische Musik und die Wurzeln der Eurodisco.
• Aufkommen neuer Akteur*innen in der europäischen Musikindustrie.
• Kulturelle Aneignung und Arbeitsausbeutung in der europäischen Musikindustrie.
• Hybridisierung und Remediatisierung zwischen Musik, Film und Fernsehen in Bezug auf Stile, Formate, Vertrieb, Publikum usw.
• Synergien zwischen Musik, Film, Fernsehen und neuen Medien.
• Film-Rescoring und Pop-Ästhetik bei der Bearbeitung von Archivmaterial.
• Remix-Kultur und musikalische Werke.
• Erinnerung an Künstler*innen der Vergangenheit in Liedern, der Presse, in Filmen usw.
• Übersetzung und Lokalisierung: Anpassung von Liedern an verschiedene nationale Märkte.
• Formale, nicht-formale und informelle Musikerziehung in mehrsprachigen, kulturell hybriden und transnationalen Räumen.
• Geschichten und Historiographien von wichtigen Personen, musikalischen Praktiken, Hörpraktiken, Instrumenten und Materialien.
• Bindung an die und Entfremdung von der Heimat: Sprache, Erbe, Netzwerke.
• Das musikalische Branding von Sport-Mega-Events.
Streams:
• Dance Music und Clubkultur
• Musikproduktion und -technologie
• Musik für den Film
• Archivierung, kulturelles Erbe und Historiographien
• Musikkomposition zwischen Formaten, Stilen und Genres
• Soziolinguistik und Semiotik
Bitte reichen Sie Ihren Abstract bis zum 15.05.2026 ein. Die Benachrichtigung der Annahme wird bis zum 31.05.2026 verschickt.
Bitte wählen Sie die Art der Beiträge (Vortrag, Panel, Poster) und geben Sie einen oder mehrere Streams an.
Parallel zur Hauptveranstaltung wird der Konferenzausschuss einen Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für eine Veröffentlichung zu den Konferenzthemen ankündigen. Alle Vortragenden werden eingeladen, einen Beitrag einzureichen. Die Sprache der Veröffentlichung ist Englisch. Sie erscheint voraussichtlich im Jahr 2027.
Konferenzgebühr: 50 € (waged) – kostenlos (unwaged).
Um an einer IASPM-Konferenz teilnehmen zu können, ist eine Mitgliedschaft in der IASPM erforderlich.
Für die Teilnehmer*innen wurden bereits Hotels vorreserviert. Einzelheiten werden in Kürze auf der Webseite der Konferenz veröffentlicht.