Skip to content

Freie Universität Bozen

Kommunikation in Kampagnen und Kultur und Ästhetik

Semester 2 · 17328 · Bachelor in Kommunikations- und Kulturwissenschaften · 12KP · DE


Kultur und Ästhetik
Bildungsziel der Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden in den sehr weiten Bereichen Kultur und Ästhetik eine Orientierung zu geben. Als fächerübergreifende Lehrveranstaltung zeigt sie, wie sich die Bereiche Kunst, Literatur, philosophische Ästhetik und Gesellschaft berühren. Historisches soll in der Gegenwart nachwirkende Entwicklungen nachvollziehbar machen. Zentrale Elemente zum Verständnis von Kultur und Ästhetik der Moderne bzw. der Gegenwart sind Intermedialität und Hybridität, deren Mechanismen vermittelt werden.

Kommunikation in Kampagnen
Die Lehrveranstaltung setzt sich mit der Kommunikation europapolitischer Kampagnen auseinander.
Anhand konkreter Beispiele politischer Kommunikation und europäischer demokratischer Öffentlichkeit von den 70er Jahren bis zur Gegenwart werden „erfolgreiche“ und „missglückte“ Kampagnen vorgestellt und analysiert.

Lehrende: Andreas Hapkemeyer, Markus Warasin

Vorlesungsstunden: 90
Laboratoriumsstunden: 0
Anwesenheitpflicht: Laut Studiengangsregelung

Themen der Lehrveranstaltung
Kultur und Ästhetik Zur Definition von Kultur und Ästhetik; Futurismus (erstes wegweisendes Manifest der Moderne); Bruch mit dem traditionellen Kunstbegriff; Gegenstandslosigkeit; Dadaismus; Intermedialität als Motor; die Metropole; rationalistische Architektur (Bozen); psychischer Automatismus (Breton); Kunst als Prozess (Abstrakter Expressionismus); Massenproduktion und Konsum: Pop Art; Poesia visiva; sich dem Markt verweigernde Kunst: Konzeptkunst; direkt politische Neokonzeptkunst; Künstlerinnen; Performance; Graphic Novel; Street Art; Demokratisierung der Künste; das Ende der Autonomie der Kunst; Globalisierung der Kunst. Kommunikation in Kampagnen - integrationstheoretische Ansätze und ihre Folgen für die politische Kommunikation - 40 Jahre Kampagnen zu Europawahlen - „missglückte“ und „erfolgreiche“ EU- Kommunikationskampagnen vor dem Hintergrund der zunehmenden Politisierung

Unterrichtsform
Kultur und Ästhetik Gemischt: frontale Darstellung und Diskussion; Übungen; Gruppenarbeiten; Exkursionen; Referate durch die Studenten. Kommunikation in Kampagnen Abwechslung von frontalen Einheiten, Gruppenarbeiten und Präsentationen im Team der Studierenden.

Bildungsziele
Kultur und Ästhetik Wissen und Verstehen: Die Studierenden der Kommunikationswissenschaft sollen einige wesentliche Grundzüge der modernen Kultur kennen und verstehen lernen. Anwenden von Wissen und Verstehen: Die Studierenden sollen am Ende in der Lage sein, ihr in der LV angeeignetes Wissen auf vergleichbare, aber bisher nicht behandelte Gegenstände anzuwenden. Urteilen: Auf der Grundlage des in der LV erworbenen Verständnisses sind die Studierenden in der Lage, kulturelle bzw. ästhetische Phänomene der Gegenwartskultur einzuordnen und zu beurteilen. Kommunikation: Die Studierenden sind am Ende der LV in der Lage, über die behandelten Inhalte mündlich und schriftlich in angemessener Form zu kommunizieren. Lernstrategien: Die LV vermittelt den Studierenden, wie sie sich im umfangreichen Stoff am besten bewegen und ihn sich aneignen. Kommunikation in Kampagnen Wissen und Verstehen: Die Studierenden sollen durch die LV einen guten Überblick über europaweite politische Kommunikationskampagnen erwerben. Nach erfolgreicher Teilnahme an dieser LV sind die Studierenden in der Lage, politische Kommunikation in Kampagnen vor dem Hintergrund integrationstheoretischer Ansätze zu verstehen und im aktuellen Kontext hochgradiger Politisierung einzuordnen Anwenden von Wissen und Verstehen: Weiters wird erwartet, dass die Studierenden in der Lage sein werden, das erlernte Wissen auf vergleichbare Kommunikationskampagnen anzuwenden. Urteilen: Das Erlernte Wissen und Verstehen soll den Studierenden in die Lage versetzen, Kommunikation in Kampagnen zu beschreiben, zu analysieren und kritisch zu beurteilen zu können. Kommunikation: Eine weiteres Bildungsziel ist darüber hinaus das Erlernen der kommunikativen Fertigkeit, die behandelten Inhalte an ExpertInnen als auch an Laien vermitteln zu können. Lernstrategien: Die LV vermittelt den Studierenden Lernstrategien sowie das notwendige Know-how, die Analyse und Beurteilung vergleichbarer komplexer Lerninhalte selbstständig fortzusetzen.

Art der Prüfung
Kommunikation in Kampagnen und Kultur und Ästhetik: Mündlich (50%), schriftliche Arbeit (50%).

Bewertungskriterien
Kultur und Ästhetik: Kritische und eigenständige Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. Klarer und logischer Aufbau der schriftlichen Arbeit, gute Argumentation. Kommunikation in Kampagnen: Kommunikation in Kampagnen beschreiben, analysieren und kritisch beurteilen können; klare Gliederung und wissenschaftlich überzeugende inhaltliche Auseinandersetzung der schriftlichen und mündlichen Beiträge.

Pflichtliteratur

Kultur und Ästhetik

Grundlage der Lehrveranstaltung:

  • Powerpoint: "Kultur & Ästhetik" 1-3
  • Hapkemeyer: Bozen 1+2 (Erlebnis Kunst in Südtirol, 2016)

 

Und mindestens vier dieser Texte + Marinetti:

  • Tommaso F. Marinetti, Manifesto del futurismo;
  • Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (S. 10-23);
  • Christoph Menke, 'Er muss experimentieren'. Die Kunst im gegenwärtigen Kapitalismus (G. Glüher, A. Hapkemeyer, Da Capo. artiparlando 2013-15. Vorträge zu Design und Kunst, S. 107-113);
  • Hans Belting, Gedanken zu einer neuen Situation der Kunst (G. Glüher, A. Hapkemeyer, Hg., Global Culture - Local Views, 2014, S. 25-30).
  • Angela Vettese, Gli attori della legittimazione culturale (Ma questo è un quadro? 2005, S. 25-49);
  • Angela Vettese, La legittimazione attraverso il mercato (Ma questo è un quadro? 2005, S. 51-82);
  • Wolfgang Ullrich, Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie, 2022, S. 29-44
  • Andreas Reckwitz, Hyperkultur und Kulturessenzialismus (Das Ende der Illusionen, 2019, S. 29-59).

Kommunikation in Kampagnen

  • Niklas Luhmann, Die Realität der Massenmedien, 5. Auflage, Nomos 2017.
  • Jürgen Mittag (Hrsg.), 30 Jahre Direktwahlen zum Europäischen Parlament (1979-2009) - Europawahlen und EP in der Analyse, Springer 2011.


Weiterführende Literatur

Kultur und Ästhetik

 

Th. W. Adorno/M. Horkheimer, Kulturindustrie (Dialektik der Aufklärung, 2003, S. 141-191).

Ansgar Nünning, Vielfalt der Kulturbegriffe (Kulturelle Bildung, bpb.de, 2009, S. 1-9)

Hanno Rauterberg, Der Teufelskreis demokratischer Kunst (Die Zeit, 14. 9. 2019)

Chimamanda Ngozi Adichie, Wer hat das Recht, den anderen auszustellen? (Die Zeit vom 30. 9. 2021)

Kommunikation in Kampagnen

Jan Georg Plavec, Babylon oder Blase? Die Brüsseler EU-Kommunikationskultur - Einstellungen von Politikern und Journalisten im Vergleich, Nomos 2020.




Als PDF herunterladen

Ziele für nachhaltige Entwicklung
Diese Lehrtätigkeit trägt zur Erreichung der folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

4 5 10

Modules

Semester 2 · 17328A · Bachelor in Kommunikations- und Kulturwissenschaften · 6KP · DE

Module A — Kommunikation in Kampagnen

Die Lehrveranstaltung setzt sich mit der Kommunikation europapolitischer Kampagnen auseinander.
Die besondere Herausforderung für die institutionelle Kommunikation der EU besteht darin, dass die gegenwärtige öffentliche Debatte durch Identitäts- und Wertefragen, durch gesellschaftlichen und politischen Widerstand, durch die Wiederkehr nationaler Stereotypen – insgesamt durch eine hochgradige Politisierung der Integration gekennzeichnet ist. In der LV wird die Kommunikation diverser Kampagnen behandelt und anhand konkreter Beispiele vorgestellt.

Lehrende: Markus Warasin

Vorlesungsstunden: 45
Laboratoriumsstunden: 0

Themen der Lehrveranstaltung
In der LV werden zunächst integrationstheoretische Ansätze und ihre Folgen für die politische Kommunikation in Kampagnen erörtert. Dabei werden die historischen Entwicklungslinien von den ersten Europawahlen 1979, über die Kampagnen in den 80er, 90er und 2010er Jahren anhand der Rahmenbedingungen und der jeweiligen Kampagnenkonzepte aufgearbeitet (einschließlich Narration, Empathie, Emotionsäußerungen und Humor als Kommunikationsformen). Anschließend wird auch ein Blick auf missglückte und sogar zurückgezogene EU-Kommunikationskampagnen vor dem Hintergrund der zunehmenden Politisierung geworfen.

Unterrichtsform
Abwechslung von frontalen Einheiten, Gruppenarbeiten und Präsentationen im Team der Studierenden.

Pflichtliteratur

Niklas Luhmann, Die Realität der Massenmedien, 5. Auflage, Nomos 2017.

Jürgen Mittag (Hrsg.), 30 Jahre Direktwahlen zum Europäischen Parlament (1979-2009) - Europawahlen und EP in der Analyse, Springer 2011.



Weiterführende Literatur

Jan Georg Plavec, Babylon oder Blase? Die Brüsseler EU-Kommunikationskultur - Einstellungen von Politikern und Journalisten im Vergleich, Nomos 2020.



Semester 2 · 17328B · Bachelor in Kommunikations- und Kulturwissenschaften · 6KP · DE

Module B — Kultur und Ästhetik

Bildungsziel der Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden in den sehr weiten Bereichen Kultur und Ästhetik eine Orientierung zu geben. Als fächerübergreifende Lehrveranstaltung zeigt sie, wie sich die Bereiche Kunst, Literatur, philosophische Ästhetik und Gesellschaft berühren. Historisches soll in der Gegenwart nachwirkende Entwicklungen nachvollziehbar machen. Zentrale Elemente zum Verständnis von Kultur und Ästhetik der Moderne bzw. der Gegenwart sind Intermedialität und Hybridität, deren Mechanismen vermittelt werden.

Lehrende: Andreas Hapkemeyer

Vorlesungsstunden: 45
Laboratoriumsstunden: 0

Infoanfrage