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Freie Universität Bozen

Referentinnen und Referenten des Seminars
© unibz / Giacomo Buzzao

CC Cooperatives

Designing Public Services: “The LAMA approach to co-design and innovation"

Co-Design, Partizipation und soziale Innovation standen im Mittelpunkt eines Nachmittags zur Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Drittem Sektor und Bürgerschaft.

Der intensive und anregende Nachmittag bot Raum für Austausch und praxisnahe Aktivitäten und legte den Fokus auf die Synergien zwischen öffentlicher Verwaltung, dem Dritten Sektor und aktiver Bürgerschaft. Ziel war es, besser zu verstehen, wie diese Akteure zusammenarbeiten können, um Prozesse partizipativer sozialer Innovation zu fördern.

Nach der Eröffnung durch Giacomo Buzzao (unibz) gaben die Beiträge von Fiorenzo Polito und Chiara Manfriani (LAMA Impresa Sociale) Einblicke in die Vision, Methoden und Instrumente des LAMA-Ansatzes und zeigten auf, wie öffentliche Politiken in konkrete Prozesse gemeinsamer Innovation überführt werden können.

Im Mittelpunkt stand der Wert von Co-Design als menschenzentrierter, systemischer und iterativer Ansatz, der Bedürfnisse, Akteure und Territorien miteinander verbindet, über vorgegebene Logiken hinausgeht und den Weg für wirklich innovative Lösungen ebnet.

Anschließend wurden die zentralen Phasen des Prozesses vertieft: von der Entwicklung einer strategischen Vision über die Förderung aktiver Beteiligung der Gemeinschaften bis hin zu Umsetzung, Evaluation und der Schaffung einer nachhaltigen Wirkung in den jeweiligen Kontexten. Besonderes Augenmerk galt dem Thema Partizipation, verstanden nicht nur als Einbindung, sondern als echte Umverteilung von Entscheidungsmacht. Dies stellt einen entscheidenden Schritt dar, um wirksamere, legitimere und stärker an den Bedürfnissen der Gemeinschaften orientierte Politiken zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Anwendung: Ausgehend von zahlreichen Fallstudien von LAMA arbeiteten die Teilnehmenden an realen Herausforderungen, verknüpften Theorie und Praxis und erprobten konkrete Instrumente wie Stakeholder-Mapping, Co-Design-Workshops und Methoden des Community Engagements.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Reflexionsrunde, in der die erarbeiteten Lösungen vorgestellt und diskutiert wurden und neue Perspektiven sowie Impulse für die Zukunft entstanden.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihren aktiven Beitrag und den inspirierenden Austausch!

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