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Freie Universität Bozen

Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmende auf einem Gruppenfoto
© unibz / Peter Agstner

CC Cooperatives

Das fünfte italienisch-deutsche Symposium zum Gesellschaftsrecht

Das fünfte italienisch-deutsche Symposium zum Gesellschaftsrecht fand am 16. und 17. April am Campus Bozen statt.

Die Veranstaltung wurde von Peter Agstner (Freie Universität Bozen-Bolzano) in Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institute for Comparative and International Private Law und der University of Padua organisiert. Das Kompetenzzentrum für das Management von Genossenschaften hat die Veranstaltung mitfinanziert.

Das zweitägige Symposium widmete sich zwei zentralen Themen des Gesellschaftsrechts und der Finanzierung innovativer Unternehmen. Der erste Tag befasste sich mit verschiedenen Formen der Start-up-Finanzierung durch institutionelle Investoren (wie Banken, Venture-Capital-Gesellschaften und Private-Equity-Fonds), mit besonderem Augenmerk auf die rechtlichen Aspekte von Investitionsverträgen sowie auf die effizientesten Formen der Kapitalbeteiligung an innovativen Unternehmen. Der zweite Tag konzentrierte sich hingegen auf die Prävention und das Management von Konflikten innerhalb von Kapitalgesellschaften. Diese Themen sind auch für den Genossenschaftssektor von großer Relevanz, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu externem Kapital sowie auf das Management von Konflikten zwischen Leitungsorganen und Mitgliederbasis. Die Veranstaltung brachte führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus Italien und Deutschland zusammen und unterstrich durch einen vertieften Austausch sowie vergleichende Perspektiven die Bedeutung eines interdisziplinären und internationalen Ansatzes zur Bewältigung aktueller rechtlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen.

Im Anschluss an das Symposium organisierte das Kompetenzzentrum für das Management von Genossenschaften ein eigenes Seminar, um den Austausch in einem kleineren Kreis mit Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts in Hamburg weiter zu vertiefen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte, darunter vergleichende Analysen zwischen dem Genossenschaftsmodell und alternativen Rechtsformen sowie dessen Rolle im breiteren Kontext sozialer Unternehmensmodelle in Europa. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem innovativen und neuen Finanzierungsmechanismen für Genossenschaften, einschließlich der Rolle genossenschaftlicher Finanzinstitutionen bei der Unterstützung neuer Unternehmensgründungen, wodurch sich neue Perspektiven für Zusammenarbeit und Forschung eröffneten.

Ein herzlicher Dank an alle Teilnehmenden und Kolleginnen und Kollegen für die anregende Diskussion!

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